Ein Arzt in der New Yorker Metro (Symbolbild).
  • Ein Arzt in der New Yorker Metro (Symbolbild).
  • Foto: imago images/ZUMA Wire

Erschreckend: Studie: Sterberisiko nach überstandener Corona-Infektion deutlich erhöht

Das sind Ergebnisse, die beunruhigen: Laut einer US-amerikanischen Studie steigt in den ersten sechs Monaten nach einer durchgemachten Corona-Infektion das Sterberisiko um bis zu 60 Prozent – auch bei milderen Verläufen. Das berichtet Spiegel Online.

Forscher und Forscherinnen haben die Daten von mehr als 73.000 Patienten in den USA ausgewertet, die mit Sars-CoV-2 infiziert waren, aber deren Verlauf nicht so schwer war, dass sie ins Krankenhaus mussten. Ergebnis: Die Infizierten hatten zwischen einem und sechs Monate nach ihrer Infektion ein bis zu 60 Prozent höheres Sterberisiko als Nicht-Infizierte.

Außerdem war ihr Risiko, in den ersten sechs Monaten nach der Infektion noch auf ambulante medizinische Versorgung angewiesen zu sein, um bis zu 20 Prozent erhöht.

Corona-Langzeitfolgen können fast jedes Organs betreffen

Viele Corona-Infizierte leiden noch Monate nach ihrer Infektion mit schlimmen Symptomen. Die Langzeitfolgen können fast jedes Organ betreffen. Die Wissenschaftler zählen Probleme in den Atemwegen, Störungen des Nervensystems, psychische Störungen, Stoffwechselstörungen, Herz-Kreislauf-Störungen, Magen-Darm-Störungen, Unwohlsein, Müdigkeit, Schmerzen des Bewegungsapparates und Anämie auf.

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Laut den Studienautoren ist die Untersuchung die bislang größte Analyse von Covid-19-Langzeitfolgen. Die Erkenntnisse sind in der Fachzeitschrift „Nature“ veröffentlicht. 

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