In Pandemie-Zeiten herrscht in den meisten Bereichen Unsicherheit. So auch, wenn es um die Öffnung der Freibäder geht. 
  • In Pandemie-Zeiten herrscht in den meisten Bereichen Unsicherheit. So auch, wenn es um die Öffnung der Freibäder geht. 
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Endlich wieder schwimmen: So lange dauert es noch, bis die Freibäder wieder öffnen

Berlin –

Der diesjährige Start der Freibadsaison dürfte wohl noch auf sich warten lassen. Aufgrund der Corona-Pandemie wird es immer unwahrscheinlicher, dass die Bäder wie gewohnt zum 1. Mai öffnen können. In jedem Fall müssen sich Freibad-Besucher auf Einschränkungen einstellen.

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) erklärte: „Normalerweise werden die Bäder am 1. Mai eröffnet. Ob der Termin in diesem Jahr möglich ist, ist aufgrund des derzeitigen Pandemiegeschehens eher fraglich.“

Städte und Gemeinden hoffen auf Freibad-Öffnung im Mai

Im vergangenen Jahr, das ebenfalls schon im Zeichen von Corona stand, hätten Freibäder erst Ende Juni öffnen können. In diesem Jahr planten viele Städte und Gemeinden die Öffnung für Mitte bis Ende Mai. „Städte und Gemeinden sind entschlossen, ihre Freibäder zu öffnen, sobald sie dies dürfen und es die Wetterlage erlaubt“, betonte DStGB-Dezernent Uwe Lübking.

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Auch die Deutsche Gesellschaft für das Badewesen glaubt nicht an einen bundesweit einheitlichen Freibad-Start zum 1. Mai. „Aufgrund fehlender Planungssicherheit nimmt der Optimismus in der Branche zunehmend ab“, teilte Geschäftsführer Christian Mankel mit. Sportliche Aktivität im Freien werde jedoch nicht den gesamten Sommer verboten werden können.

So könnte die Corona-Pandemie sich auf Freibad-Besuche im Sommer auswirken

Besucherinnen und Besucher der Freibäder werden sich auch in der diesjährigen Saison auf Einschränkungen einstellen müssen. Die allermeisten Bäder richteten sich auf vergleichbare Szenarien wie im vergangenen Jahr ein, hieß es von Mankel. „Online-Ticketing mit festen Zeitfenstern und Besucherlimitierungen werden bleiben. Anstelle von Zettelwirtschaft am Einlass werden noch mehr digitale Instrumente zum Einsatz kommen.“

So seien erste Testläufe mit der Luca-App von Bädern positiv bewertet worden. Die Vorteile der Kontaktnachverfolgung mit der App zeigt das Freibad im Essener Stadtteil Dellwig in einem YouTube-Video. (dpa)

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