Die Backstreet Boys: AJ McLean (l.n.r.), Kevin Richardson, Brian Littrell, Nick Carter und Howie Dorough.
  • Die Backstreet Boys: AJ McLean (l.n.r.), Kevin Richardson, Brian Littrell, Nick Carter und Howie Dorough.
  • Foto: picture alliance/dpa

Einer soll jetzt QAnon-Schwurbler sein: Backstreet Boys haben sich offenbar verkracht

Sie kennen sich bereits seit Jahrzehnten, standen gemeinsam im Rampenlicht und haben so einiges zusammen durchgemacht. Doch nun soll die Freundschaft der Backstreet Boys Kevin Richardson (49) und Brian Littrell (45) vor dem Aus stehen. Der Grund: Littrell soll in die Szene der Verschwörungstheoretiker abgedriftet sein.

Es begann am 8. Januar, als US-Präsident Donald Trump von Twitter verbannt wurde. Littrell teilte daraufhin einen Link zu einem Parler-Account und schrieb, er sei künftig dort zu finden. Parler ist eine Social Media-Plattform, die von rassistischen Alt-Right- und QAnon-Verschwörungsschwurblern genutzt wird.

Kevin Richardson veröffentlichte Tweets

Wenige Tage später veröffentlichte Kevin Richardson Tweets, die viele als Reaktion auf Brians Link sahen. Er retweete einen Artikel aus der Zeitschrift „Cosmopolitan“ mit dem Titel „Ich habe einen Freund an QAnon verloren“. Darüber schrieb Richardson: „Interessant zu lesen“.

Zudem teilte er ein weiteres „Cosmopolitan“-Essay mit dem Titel „Die unwahrscheinliche Verbindung zwischen Wellness-Influencer und den Pro-Trump-Randalierern.“

Ehefrau outet sich als Trump-Fan

Dass Brain Littrell Trump-Anhänger ist, wird bereits seit Längerem vermutet. Seine Ehefrau Leighanne Wallace outete sich bereits öffentlich als Trump-Unterstützerin. Sie twitterte: „Wenn Du einen Grund brauchst, um mich zu entfreunden, Ich bin für Trump, für die Polizei, für Waffenbesitz, gegen Abtreibungen, eine Christin, und ich bin der Ansicht, dass er nur zwei Geschlechter gibt. P.S. All Lives Matter“.

Auch Littrell selbst äußerte sich 2017 in einem Interview mit dem Promi-Portal „TMZ“ entsprechend. Auf die Frage nach seiner Einschätzung zu Donald Trump sagte er: „Ich vertraue auf seinen Charakter, seine Überzeugungen und seine Eier. Lasst es mich so formulieren.“ Gerüchten zufolge versuchte er zuvor, seine Band-Kollegen zu überreden, auf der Inaugurationsfeier von Trump aufzutreten – erfolglos.

Fans entsetzt über Brians Wechsel zu Parler

Derweil herrscht unter Backstreet Boys-Fans teilweise blankes Entsetzen ob Litrells Unterstützung für Trump und seinem Wechsel zu Parler, der Plattform der Schwurbler und Verschwörer.

„Wie kannst du immer noch Trump unterstützen und auf der Seite der Inlandsterroristen stehen, die ,Camp Auschwitz‘-Sachen tragen“, schrieb eine Twitter-Userin. „Ihr kriegt keinen Cent mehr von mir“, postete eine andere Nutzerin. „Scheiße… nein. Scheiße“, eine weitere. (mik/wb)

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