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Betrugsaffäre um Karsten Giffey: Mann von Familienministerin fällt über Urlaubsfotos

Berlin –

Der Ehemann von Familienministerin Franziska Giffey (SPD) ist wegen Betrugsvorwürfen seinen Job beim Berliner Landesamt für Gesundheit und Soziales (kurz: LaGeSo) los.

Karsten Giffey wird vorgeworfen, eine Reise nach Griechenland fälschlicherweise als Geschäftsreise angegeben zu haben. Wie der „Tagesspiegel” berichtet, soll Giffey aufgeflogen sein, weil er Kollegen am Tag nach der Reise Urlaubsfotos davon zeigte.

Offiziell hatte er angegeben dort an einem Kongress teilzunehmen. 

Ehemann von Franziska Giffey wird Betrug vorgeworfen

Insgesamt wird dem Tierarzt im Landesdienst vorgeworfen, seit 2015 seine Arbeitszeiten nicht korrekt erfasst zu haben. Das Verwaltungsgericht in Berlin entschied daraufhin, Giffey aus dem Dienst zu entfernen. Das Urteil ist allerdings noch nicht rechtskräftig.

Fraglich ist jetzt, inwiefern Franziska Giffey als Ehefrau des Verurteilten Bescheid wusste. In jedem Fall leidet das Ansehen der Familienministerin unter den Vorwürfen gegen ihren Mann. Bisher äußerte sie sich noch nicht zu dem Fall.

Karsten Giffey: Ehemann von Familienministerin in der Kritik

Der SPD-Politikerin selbst wird vorgeworfen bei ihrer Doktorarbeit geschummelt zu haben. Lange Zeit musste sie um ihren Doktortitel sowie ihr Amt bangen. Beides durfte sie jedoch behalten.

Franziska und Karsten Giffey sind seit 2008 verheiratet. Sie haben einen gemeinsamen Sohn. (pvr)

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