Joe Biden legt den Amtseid ab.
  • Joe Biden legt den Amtseid ab.
  • Foto: imago images/UPI Photo

Amtseinführung live: Die USA haben einen neuen Präsidenten – Twitter reagiert

Washington –

In Hamburg sagt man tschüs, in den USA heißt es heute „Bye-Don“: Der abgewählte US-Präsident Donald Trump verlässt das Weiße Haus. Viele US-Amerikaner hoffen, das mit Joe Biden Anstand, Ehrlichkeit und Diplomatie in den Regierungssitz zurückkehren. Verfolgen Sie die Entwicklungen rund um den Amtsantritt des neuen US-Präsidenten im MOPO-Liveticker. 

Falls Biden noch Personal braucht …

19.35 Uhr: Was man bei all der Aufregung ja beinahe vergisst: Friedrich Merz ist nicht CDU-Chef geworden. Und auch nicht Wirtschaftsminister, obwohl er das doch dem neuen Parteivorsitzenden Armin Laschet direkt angeboten hatte. Da könnte er doch vielleicht in den USA ein Amt übernehmen, oder? Findet zumindest dieser satirische Twitter-Account:

Biden ist neuer Präsident – Twitter reagiert

18.33 Uhr: Twitter hat am Mittwoch kurz nach der Inaugurationsfeier die offiziellen Accounts des Präsidenten und des Vizepräsidenten der USA an Joe Biden und Kamala Harris übertragen. Anders als bei der vergangenen Machtübergabe vor vier Jahren starten sie nach Entscheidung des Dienstes ohne die Abonnenten, die sich zur Amtszeit ihrer Vorgänger Donald Trump und Mike Pence bei den Profilen angesammelt hatten. Präsident Biden setzte unter dem Account @POTUS (President of the United States) auch direkt seinen ersten Tweet ab: „Freunde, das hier wird der Account sein für meine offiziellen Pflichten als Präsident.“

Trump hatte seinen offiziellen Account meist nur genutzt, um Tweets von seinem persönlichen Konto @realDonaldTrump zu wiederholen. Twitter hatte ihn nach der Attacke seiner Anhänger auf das Kapitol in Washington bis auf Weiteres gesperrt. Zur Begründung hieß es, Trump habe gegen Nutzungsregeln verstoßen und man wolle mit dem Schritt eine weitere Eskalation verhindern.

Amtseinführung ist beendet

18.32 Uhr: Die Zeremonie ist beendet! Joe und Jill Biden verlassen als erstes die Bühne. Dabei werden sie beglückwünscht von den Ex-Präsidenten Bill Clinton und Barack Obama. Auch Vizepräsidentin Kamala Harris und ihr Mann Doug Emhoff schütteln viele Hände, als sie die Bühne verlassen.

Junge Lyrikerin trägt Gedicht vor

18.20 Uhr: Weiter geht es im Programm mit einer jungen Lyrikerin namens Amanda Gorman. Sie trägt das Gedicht „The Hill We Climb“ (dt. Der Hügel, den wir erklimmen) vor, in dem es um Gerechtigkeit und die Herausforderungen Amerikas in der Zukunft geht. Die 22-Jährige ist die jüngste Dichterin, die bisher auf einer Amtseinführung sprechen durfte.

„Amazing Grace“ als Chor aller Amerikaner

18.15 Uhr: Garth Brooks, einer der bekanntesten Country-Sänger des Landes, singt nun die US-Hymne „Amazing Grace“. Die letzte Strophe, so Brooks, sollten alle zusammen singen. „Nicht nur die Menschen hier, sondern auch zu Hause, bei der Arbeit, alle gemeinsam und vereint.“

„Hört mir zu, Leute“: Bidens hält seine erste Rede

17.53 Uhr: „Heute feiern wir den Triumph der Demokratie“: Joe Biden hält seine erste Rede als US-Präsident. Der 78-Jährige betont, es sei nicht nur „sein“ Tag, sondern der Tag aller, denn: „Wir haben gesiegt. Die Demokratie hat gesiegt“. Immer wieder betont er, wie wichtig es sei, dass die Amerikaner zusammenstehen. Ohne Einheit könne es keinen Frieden und keinen Fortschritt geben, sondern nur Verbitterung und Ärger.

Mit „Mut, Eifer und Optimismus“ schaue er auf seine Zukunft und die Zukunft seines Landes, so Biden weiter. „Ich weiß, wie stark unsere Verfassung ist“, sagte Biden in Anspielung auf die Krawalle im Kapitol vor ein paar Wochen. Die USA seien eine „großartige Nation, ein anständiges Volk“, so Biden weiter.

Es sei nun an der Zeit, dass das Land „ein für alle Mal“ den Rassismus besiege, sagte der neue US-Präsident. Dafür brauche es Einheit, das sei „das Wichtigste in unserer Demokratie“. Die US-Geschichte sei voll mit Beispielen für den Kampf der Amerikaner für gleiche Rechte für alle. Und dieser Kampf werde „nie aufhören“, so Biden. Es sei jetzt „an allen von uns“, den „Weg der Einheit“ zu beschreiten. „Wir sind keine Gegner, wir sind Nachbarn“. Deshalb müssten alle aufhören, „sich anzuschreien.“

Joe Biden bei seiner ersten Rede als US-Präsident.

Joe Biden bei seiner ersten Rede als US-Präsident.

Foto:

imago images/UPI Photo

Politik dürfe „kein Waldbrand“ sein. Anderer Meinung könne man immer sein, aber das sei kein Grund, einen totalen Krieg anzufangen, so Biden weiter. Das sei kein Grund für Lügen. Aber trotz allem: Keiner könne die „Demokratie zerstören“, das werde „niemandem niemals gelingen“. 

„Hört mir zu, Leute“, sagt Biden weiter. Das Land müsse wieder zusammenwachsen. Er werde versuchen, „der Präsident aller Amerikaner sein“. Und: Alle Amerikaner müssten „diesen unzivilisierten Krieg beenden“. Über die Corona-Pandemie sagt Biden: „Wir kommen da gemeinsam durch“.

An alle „außerhalb unserer Grenzen“ gewandt sagt Biden: „Amerika wurde getestet. Und wir haben diesen Test mit Stärke bestanden.“ Die USA werde ein verlässlicher Partner für Frieden und Fortschritt sein.

Nun ruft Biden dazu auf, einen kurzen Moment zu schweigen – in Gedenken an die Opfer der Corona-Pandemie.

Erneut wendet sich Biden anschließend direkt an seine Landsleute: „Leute, ich verspreche euch: Man wird uns alle beurteilen, euch und uns, mit wie viel Entschlossenheit wir unseren Herausforderungen gegenübertreten.“ Er werde „die Verfassung verteidigen, unser Land verteidigen. Ich werde alles geben für euch. Ich werde es tun, nicht um an der Macht zu bleiben, sondern für euch.“ Die USA sollten wieder zu einem „Leuchtfeuer“ für die Welt werden. 

Nach 25 Minuten endet Biden seine erste Ansprache als US-Präsident. Natürlich mit den Worten: „Gott segne die Vereinigten Staaten von Amerika.“ Den Namen seines Vorgängers nahm Biden übrigens kein einziges Mal in den Mund.

Biden legt Amtseid ab

17.49 Uhr: Nun legt Joe Biden den Amtseid ab. Der Oberste Richter der USA, John Roberts, nahm dem 78-jährigen Demokraten sein feierliches Gelöbnis ab. Damit ist es offiziell: Die USA haben einen neuen Präsidenten!

Joe Biden legt den Amtseid ab.

Joe Biden legt den Amtseid ab.

Foto:

imago images/UPI Photo

J.Lo singt Hymne auf die USA

17.44 Uhr: Es geht Schlag auf Schlag! Nachdem Kamala Harris den Amtseid abgelegt hat, kommt Superstar Jennifer Lopez auf die Bühne. Sie singt „This Land Is Your Land“, eine Hymne an die Diversität der USA: „Dieses Land wurde für dich und mich gemacht.“

Zwischendurch unterbricht J.Lo: Auf Spanisch, der Sprache Millionen Einwanderer in den USA, ruft sie: „Freiheit und Gerechtigkeit für uns alle!“ Lopez ist selbst Latina.

Historisch! Kamala Harris wird als Vizepräsidentin eingeschworen

17.42 Uhr: Es ist ein historischer Moment. Kamala Harris wird als Vizepräsidentin eingeschworen. Sie ist die erste Frau und die erste Person mit afroamerianisch-asiatischem Migrationshintergrund, die dieses Amt übernimmt.

Kamala Harris legt den Amtseid ab.

Kamala Harris legt den Amtseid ab.

Foto:

imago images/UPI Photo

Sie legt den Amtseid ab, „so wahr mir Gott helfe“. Als sie verstummt, brandet Alarm und Gejubel auf. Mike Pence ist damit offiziell als Vizepräsident abgetreten.

Lady Gaga singt die Nationalhymne

17.37 Uhr: Sie strahlt über das ganze Gesicht: Superstar Lady Gaga stimmt die Nationalhymne an. In ein überbordendes Kleid gehüllt, schmettert sie „The Star-Spangled Banner“. Im Anschluss gibt es viel Applaus, unter anderem von Ex-First-Lady Michelle Obama.

Trump in Florida angekommen

17.26 Uhr: Zeitgleich zum Beginn der Amtseinführung ist der scheidende US-Präsident Donald Trump an seinem Wohnort in Florida angekommen. Trump, der als erster Präsident seit 1869 der Zeremonie zur Machtübergabe fernbleibt, hatte das Weiße Haus am Morgen verlassen. Die Präsidentenmaschine landete in Palm Beach, wo Trumps Club-Resort Mar-a-Lago liegt, knapp eine Stunde vor Ablauf seiner Amtszeit. Auf dem Weg zum Auto reagierte er nicht auf Fragen von Reportern. 

Donald Trump winkt Anhängern zu, als in Florida auf dem Weg zu seinem Zuhause ist.

Donald Trump winkt Anhängern zu, als in Florida auf dem Weg zu seinem Zuhause ist.

Foto:

imago images/ZUMA Wire

Beginn der Inaugurations-Zeremonie

17.25 Uhr: Die Amtseinführung hat begonnen! Der erste Redner ist Roy Blunt, Teil des Exekutiv-Komitees. Er betont noch einmal, dass die USA unter Donald Trump ein sehr gespaltenes Land geworden sei. Er hoffe, der künftige Präsident Joe Biden werde es schaffen, seine Landsleute wieder zu vereinen.

Held von Kapitol-Attacke mit symbolischer Rolle bei Biden-Vereidigung

17.15 Uhr: Ein Polizist, der für seinen Mut bei der Attacke von Trump-Anhängern auf das Kapitol gelobt wurde, hat eine symbolische Rolle bei der Amtseinführung des neuen Präsidenten Joe Biden bekommen. Eugene Goodman eskortierte am Mittwoch die neue Vizepräsidentin Kamala Harris vor der Zeremonie am Parlamentsgebäude in Washington. Goodman hatte vor zwei Wochen die ins Kapitol stürmenden Trump-Anhänger vom Sitzungssaal des US-Senats weggelockt. Das wurde in Videos festgehalten, die Goodman über die Grenzen der USA hinaus bekannt machten.

Trump hinterließ Brief für Biden im Oval Office

16.12 Uhr: US-Präsident Donald Trump hat Medienberichten zufolge eine Notiz für seinen Amtsnachfolger Joe Biden im Oval Office des Weißen Hauses hinterlassen. Das berichteten die Sender Fox News und CBS sowie die „Washington Post“ unter Berufung auf den Vizesprecher des Weißen Hauses, Judd Deere. Deere machte demnach keine Angaben zum Inhalt der Notiz. US-Präsident Ronald Reagan hatte 1989 die Tradition begründet, dem Amtsnachfolger ein Schreiben im Oval Office zu hinterlassen.

Unklar war in den vergangenen Tagen, ob Trump auch mit dieser Tradition brechen würde. Der scheidende Präsident verließ Washington am Mittwochmorgen in Richtung Florida. An Bidens Vereidigung am Mittag vor dem Kapitol nimmt er nicht teil. 

Biden vor Amtsantritt in Kirche

15.58 Uhr: Der künftige US-Präsident Joe Biden ist wenige Stunden vor seiner Vereidigung in die Kirche gegangen. Der Katholik Biden wurde in der Cathedral of St. Matthew am Mittwoch in Washington unter anderem von den Spitzen der Demokraten und Republikaner im US-Kongress begleitet. Auf Fernsehbildern war zu sehen, dass die Teilnehmer des Gottesdienstes Masken trugen und Abstand hielten. Biden ist nach John F. Kennedy der zweite Katholik, der Präsident der Vereinigten Staaten wird.

Mit Biden in die Kirche ging unter anderem auch der wichtigste Republikaner im US-Senat, Mitch McConnell. Er gehörte in den vergangenen Jahren zu den einflussreichsten Verbündeten Trumps. McConnell distanziert sich aber vom scheidenden Präsidenten nach dem Sturm von Trump-Anhängern auf das Kapitol in Washington.

Twitter-Nutzer haben Spaß

15.34 Uhr: Auf Twitter wird der heutige Tag von vielen Menschen ausführlich zelebriert. #TrumpsLastDay, also „Trumps letzter Tag“ gehörte am Mittwoch zu den am häufigsten verwendeten Hashtags in dem Sozialen Netzwerk. Einige User wurden dabei besonders kreativ:

Trump kündigt bereits Rückkehr an

15.05 Uhr: Der scheidende US-Präsident Donald Trump hat zum Abschied aus dem Amt klar gemacht, dass er nicht von der Bildfläche verschwinden will. „Wir werden in irgendeiner Form zurückkehren“, sagte Trump bei einer Abschiedszeremonie auf dem Militärflugplatz Andrews im Bundesstaat Maryland nahe Washington. „Ich werde immer für euch kämpfen“, sagte er an die Adresse seiner Anhänger. Er werde zuschauen und hinhören, was weiter passiere.

Seine Amtszeit lobte Trump zum Abschied in den höchsten Tönen. „Was wir getan haben, ist in jeder Hinsicht erstaunlich“, sagte er. „Das waren unglaubliche vier Jahre.“ Seine Administration habe die Grundlage dafür gelegt, dass die künftige Regierung „etwas Spektakuläres“ leisten könne. Er wünsche der neuen Regierung dabei viel Glück und Erfolg. Seinen Amtsnachfolger Joe Biden erwähnte Trump namentlich nicht. Trump schloss mit den Worten: „Habt ein gutes Leben. Wir sehen uns bald.“

Greta Thunberg verabschiedet Trump

15.01 Uhr: Zum Abschied hat auch Klima-Aktivist Greta Thunberg noch ein paar „nette“ Worte für den scheidenden US-Präsidenten übrig: „Er scheint ein sehr glücklicher, alter Mann zu sein, der in eine strahlende, wundervolle Zukunft schaut. Das ist so schön zu sehen!“, schreib die Schwedin zu einem Foto von Trump, wie er in den Regierungshubschrauber steigt

Trump hatte in einem früheren Tweet fast denselben Wortlaut über Greta Thunberg benutzt: „Sie wirkt wie ein sehr glückliches junges Mädchen, das sich auf eine strahlende und wunderbare Zukunft freut. So schön zu sehen!“, schrieb er 2019, nachdem sie eine sehr emotionale Rede vor den Vereinten Nationen in New York gehalten hatte. 

Kann Trump nochmal ins Weiße Haus zurückkommen?

14.43 Uhr: Bei seinem Abschied sagte Trump vor Journalisten am Weißen Haus, es sei eine „große Ehre“ gewesen, US-Präsident zu sein und er hoffe, des es ein Abschied für nicht allzu lange Zeit sei. 

Donald Trump und First Lady Melania verlassen das Weiße Haus

Donald Trump und First Lady Melania verlassen das Weiße Haus – nicht ohne ein letztes Grußwort für die versammelten Journalisten.

Foto:

picture alliance/dpa/AP

Dass der abgewählte US-Präsident in Zukunft noch einmal ein offizielles Amt in den USA übernimmt, wollen die Demokraten unbedingt verhindern. Nicht zuletzt deshalb haben sie nur weniger Tage vor Ende seiner Amtszeit ein zweites Impeachment-Verfahren gegen Donald Trump eingeleitet.

Trump verlässt das Weiße Haus

14.18 Uhr: Wenige Stunden vor der Vereidigung des neuen US-Präsidenten Joe Biden hat der scheidende Amtsinhaber Donald Trump das Weiße Haus verlassen. Donald Trump und die First Lady Melania Trump hoben am Mittwochmorgen (Ortszeit) an Bord des Präsidentenhubschraubers Marine One vom Weißen Haus aus in Richtung des Militärflugplatzes Andrews ab.

Der Republikaner ist der erste US-Präsident seit 1869, der der feierlichen Amtseinführung seines Nachfolgers vor dem Kapitol in Washington fernbleibt. Trumps Anwesenheit bei der Zeremonie entspräche den politischen Gepflogenheiten, sie hat aber keine rechtliche Auswirkung. Biden wird auch ohne den Amtsvorgänger als neuer Präsident vereidigt. Die Teilnahme an der Vereidigung steht aber symbolisch für eine friedliche Machtübergabe. Trump hatte sich im Wahlkampf geweigert, eine solche zuzusagen.

Deutschland hofft auf Joe Biden

12.03 Uhr: In Deutschland wartet man gespannt auf den neuen US-Präsidenten: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sagte am Mittwoch: „Meine Erleichterung ist groß, dass Joe Biden heute als Präsident vereidigt wird und ins Weiße Haus einzieht“, so der Präsident in einer Videobotschaft. „Wir freuen uns darauf, die USA als unverzichtbaren Partner in vielen Fragen künftig wieder an unserer Seite zu wissen: beim gemeinsamen und solidarischen Kampf gegen die COVID-19-Pandemie, beim weltweiten Klimaschutz, bei Fragen der Sicherheit, auch der Rüstungskontrolle und Abrüstung und in vielen drängenden Konflikten auf der Welt.“

Biden will Trump-Entscheidungen rückgängig machen

11.47 Uhr: Der neue US-Präsident hat bereits große Pläne: Joe Biden will die gespaltene Nation nach seiner Amtseinführung zur Eintracht aufrufen. Und: Als erste Amtshandlung will der neue präsident noch am Mittwoch wie angekündigt die USA in das Klimaabkommen von Paris und Weltgesundheitsorganisationen WHO zurückbringen.

Der renommierte Coronavirus-Experte Anthony Fauci werde bereits am Donnerstag als Chef einer US-Delegation bei einer Ratsversammlung der WHO sprechen, teilte Bidens Übergangsteam mit. Biden wird die Amerikaner auch aufrufen, 100 Tage lang Masken in der Öffentlichkeit zu tragen, um die Corona-Ausbreitung einzudämmen.

Trump mit Last-Minute-Begnadigungen

11.24 Uhr: Die Vereidigung von Joe Biden als 46. US-Präsident besiegelt am Mittwoch das Ende der kontroversen Amtszeit von Donald Trump. Letzterer sorgte noch in der Nacht zu Mittwoch dafür, dass sein ehemaliger Chefstratege Steve Bannon sowie mehr als 70 weitere Personen begnadigt werden.

Die Liste reicht von ehemaligen Kongressabgeordneten bis zum US-Rapper Lil Wayne, der wegen unerlaubten Waffenbesitzes angeklagt worden war. Nicht enthalten waren Trump selbst, Mitglieder seiner Familie und sein persönlicher Anwalt Rudy Giuliani. Medienberichten zufolge hatten Berater dem abgewählten Präsidenten abgeraten, seinen engsten Kreis auf die Liste zu setzen.

Email
Share on facebook
Share on twitter
Share on whatsapp