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All You Can Eat: Wie Sie am Buffet ausgetrickst werden

„All you can eat“: Zum Pauschaulpreis so viel essen, wie man möchte – für viele klingt das erstmal nach einem guten Angebot, schließlich ist der Preis für’s „All you can eat“-Buffet in den meisten Fällen nicht allzu hoch. Aber Achtung: Damit Restaurants damit auch auf ihre Kosten kommen, wird bei vielen „All you can eat“-Angeboten ordentlich getrickst.

Egal ob Sushi, Chinesisch, Indisch oder Italienisch: Es gibt zahlreiche Restaurants, die mit günstigen „All you can eat“-Angeboten Kunden locken. Vor allem zur Mittagszeit sind Buffets nach wie vor populär – und kosten in den wenigsten Fällen mehr als ein einfaches Tellergericht. Beim vielen Restaurants sind sogar Getränke im „All you can eat“-Preis inbegriffen.

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All You Can Eat: Damit sich solche Angebote lohnen, setzen Restaurantchefs auf verschiedene Tricks.

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All You Can Eat: Die Tricks der Restaurantbetreiber

Gastronomen müssen allerdings gut kalkulieren, damit „All you can eat“ für sie nicht zum Verlustgeschäft wird. Deshalb wird in vielen Fällen clever getrickst, berichtet „Food & Drink“ (mehr oben im Video).

All You Can Eat: Der Trick mit den Tellern und Gläsern

Haben Sie bei einem „All you can eat“-Buffet schon mal auf die Teller geachtet? Meistens sind diese kleiner als in Restaurants ohne solche Angebote. Das hat einen einfachen Grund: Auf einen kleinen Teller passt weniger Essen. Der Gast müsste also ordentlich Speisen auftürmen, um nicht mehrfach laufen zu müssen. Das tun die wenigsten – sondern verzichten in diesem Fall eher auf einen Nachschlag. Gut für’s Restaurant!

Bei den Gläsern gilt das umgekehrte Prinzip: In zahlreichen „All you can eat“-Restaurants gibt es große Gläser sowie Wasser und Softdrinks zum selbst zapfen. Der Gast soll viel trinken: Dadurch ist der Magen schneller voll, das Sättigungsgefühl setzt eher ein – und der Gast isst automatisch weniger.

All You Can Eat-Restaurants tricksen bei der Speisenreihenfolge

Ein weiterer beliebter Trick in Restaurants mit Buffet-Angebot: Die Anpassung der Reihenfolge, in der die Speisen aufgebaut sind. Ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass in vielen „All You Can Eat“-Restaurants die Sattmacher direkt am Anfang des Buffets stehen? Der Grund dafür ist einfach: Nudeln, Reis oder Kartoffelspeisen haben viele Kohlenhydrate und machen daher schneller satt.

Zudem sind solche Beilagen vergleichsweise günstig und einfach in der Zubereitung. Teurere Speisen, die auch im Einkauf viel Geld kosten (beispielsweise Fisch- und Fleischgerichte), oder Gerichte, die schwer zuzubereiten sind und daher viel Arbeitsaufwand erfordern, stehen in der Regel am Ende des Buffets. Wenn der Magen des Gasts bereits mit günstigeren Sattmachern gefüllt ist, greift er hier dementsprechend weniger zu. So bleibt das „All you can eat“-Angebot für das Restaurant lukrativ und wird nicht zur Kostenfalle.

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