• Foto: Igor Zarembo

Widersprüchliche Angaben: 21-Jähriger aus Trave gerettet – wie kam er dort hinein?

Lübeck –

Nach einem Streit ist am Montagabend ein 21-jähriger mit 1,76 Promille in die Trave gefallen oder möglicherweise geschubst worden. Der Mann machte bislang widersprüchliche Angaben zu dem Vorfall.

Am späten Montagabend meldete gegen 21.50 Uhr ein Zeuge, dass sich unterhalb der Eric-Warburg-Brücke in Lübeck eine Person im Wasser befinden würde und sich an einem Poller festhalte. Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte rückten an. Durch Taucher der Lübecker Berufsfeuerwehr konnte der unterkühlte Mann aus dem Wasser gerettet und anschließend in eine Lübecker Klinik gebracht werden.

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Gestürzt oder gestoßen?

Bei dem Mann handelt es sich um einen 21-jährigen Lübecker. Er konnte nach erster Versorgung in der Klinik befragt werden und machte widersprüchliche Angaben dazu, wie er ins Wasser geraten sei. Der junge Erwachsene habe sich demnach auf dem Weg in die Fleischhauerstraße befunden. Auf der Eric-Warburg-Brücke sei er unvermittelt von drei männlichen Personen von der Brücke gestoßen worden. Später räumte der Mann ein, dass er lediglich Streit mit nur einer Person gehabt habe und in dessen Verlauf ohne Fremdeinwirkung selbst von der Brücke ins Wasser gefallen sei. Bei einem durchgeführten Atemalkoholtest wurde ein Wert von 1,76 Promille festgestellt.

Sturz in die Trave: Polizei sucht Zeugen

Wie und an welcher Stelle die Person tatsächlich ins Wasser geriet, konnte bislang nicht ermittelt werden. Daher bittet die Polizei Lübeck um Zeugenhinweise. Wer Angaben zum Sachverhalt machen kann oder sonst Beobachtungen getätigt hat, wird gebeten, sich unter der Tel. (0451) 1316245 an das zweite Polizeirevier Lübeck zu wenden. (ots)

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