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Warnstreik im Nahverkehr: Im ganzen Bundesland fährt zwei Tage lang fast nichts mehr

Die Gewerkschaft Verdi erhöht noch einmal den Druck in Mecklenburg-Vorpommern! Im ganzen Bundesland muss ab Dienstagmorgen mit massiven Ausfällen öffentlichen Nahverkehr gerechnet werden. Pendler und Schüler brauchen wieder viel Geduld.

Die ersten Bus- und Bahnfahrer seien in den Warnstreik getreten, sagte Verdi-Streikführer Karl-Heinz Pliete am Morgen. Bis zum Mittag werde sich die Zahl noch erhöhen. Ausgenommen vom zweitägigen Warnstreik sind die Landeshauptstadt Schwerin, das Umland von Greifswald sowie der Kreis Nordwestmecklenburg, sagte er.

Pendler und Schüler brauchen wieder viel Geduld

Die Angestellten des dortigen Verkehrsunternehmens Nahbus würden bei einer Fortsetzung des Warnstreiks gegebenenfalls aufgerufen. Der Warnstreik soll am Mittwoch fortgesetzt werden. Pendler und Schüler müssen sich deshalb in weiten Teilen des Bundeslandes weiter auf erhebliche Behinderungen einstellen.

Verdi und der Kommunale Arbeitgeberverband hatten sich am Montag noch auf die Fortsetzung der Tarifverhandlungen am 3. März verständigt – es ist dann die fünfte Runde.

Gewerkschaft Verdi verlangt in Mecklenburg-Vorpommern 2,06 Euro mehr

Die Gewerkschaft Verdi verlangt für die landesweit 1500 Mitarbeiter im Nahverkehr 2,06 Euro mehr Lohn pro Stunde rückwirkend zum 1. Januar sowie einen Angleichungsschritt an andere Tarifgebiete von 100 Euro.

Der Kommunale Arbeitgeberverband hatte nach eigenen Angaben zuletzt ein Plus von 70 Euro monatlich oder eine Einmalzahlung von 500 Euro bis 30. Juni angeboten, was etwa 4,4 Prozent mehr entspreche. (dpa)

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