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  • Foto: picture alliance/dpa

Tod auf der Straße: Neue Zahlen: In MeckPomm ist die Gefahr am größten

Wiesbaden –

Anders als in den meisten Bundesländern stieg die Zahl der Straßen-Toten in MeckPomm und zwei weiteren Bundesländern vergangenes Jahr an. Wo ist es am gefährlichsten auf der Straße?

Entgegen dem Bundestrend ist die Zahl der Verkehrstoten 2019 in Mecklenburg-Vorpommern wieder gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden unter Berufung auf vorläufige Zahlen mitteilte, kamen im vorigen Jahr auf den Straßen im Nordosten 89 Menschen ums Leben, drei mehr als im Jahr 2018. Damit war Mecklenburg-Vorpommern eines von nur drei Bundesländern mit gestiegenen Opferzahlen.

Weniger Verkehrstote in ganz Deutschland als je zuvor

Dabei sind noch nie seit Beginn der Statistik  so wenige Menschen in Deutschland bei Unfällen im Straßenverkehr ums Leben gekommen wie im vergangenen Jahr. Die Zahl der Verkehrstoten sank um 6,6 Prozent auf 3059, so das Statistische Bundesam. Mit rund 384 000 Fällen wurden 3,0 Prozent weniger Menschen verletzt.

Unfallopfer: In MeckPomm ist es am gefährlichsten

Es zeigte sich in den Bundesländern jedoch eine unterschiedliche Entwicklung: Niedersachsen (plus 14 Getötete), Mecklenburg-Vorpommern (plus 3 Getötete) und Bremen (plus 2 Getötete) meldeten dem Bundesamt mehr Verkehrstote als im Vorjahr. Gemessen an der Einwohnerzahl sei das Risiko, im Straßenverkehr zu sterben, in Sachsen-Anhalt mit 62 Todesopfern und in Mecklenburg-Vorpommern mit 55 Todesopfern je eine Million Einwohner am höchsten gewesen.

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Gleichzeitig werden in MeckPomm übrigens auch die meisten SUVs gefahren. Eine Auswertung von Kfz-Versicherungsabschlüssen bei Verivox zeigt, dass das keinesfalls am Reichtum des Bundeslands liegt, sondern am Alter der Bewohner. In Bundesländern, in denen mehr ältere Menschen leben, werden auch mehr Geländewagen gekauft. (dpa/mp)

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