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Suche abgebrochen: Fischer geht bei Ostseeinsel über Bord

Der Sucheinsatz nach einem vermissten Fischer in Warthe (Gemeinde Rankwitz) bei Usedom wurde vorerst beendet. Zeugen hatten am Samstagabend ein verlassenes Boot auf der Lagune „Achterwasser“ entdeckt und die Polizei alarmiert. Die zweitägige Suche war allerdings erfolglos.  

Am Montag, 20. Juli, hatte die Wasserschutzpolizei Wolgast mit mehreren Suchtrupps nach dem verschollenen Fischer gesucht. Dabei kamen mehrere Schlauchboote und ein Polizeiboot zum Einsatz. Neben der Wasserschutzpolizei beteiligte sich auch die DLRG aus Trassenheide an der Aktion. Die Beamten setzten außerdem ein Sonargerät ein.

Taucher der Feuerwehr konnten den Fischer nicht finden

Wegen einer Unwetterwarnung musste die Suche zwischenzeitlich kurz unterbrochen werden, wurde aber am späten Nachmittag fortgesetzt. Dann wurde auch die Tauchergruppe der Berufsfeuerwehr Stralsund zur Unterstützung angefordert. Gegen 21 Uhr brachen die Taucher ohne Feststellungen den Einsatz ab.

Auch die Besatzung des Polizeihubschraubers konnte keine relevanten Hinweise zum Verbleib des Fischers machen. Da es keine Anhaltspunkte gibt, wo sich der Fischer aufhalten könnte, wurde der Einsatz am Abend für beendet erklärt und soll vorerst auch nicht weitergeführt werden, teilte das Wasserschutzpolizeiamt Mecklenburg-Vorpommern mit.

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Zeuge sah verlassenes Fischerboot

Die Polizei wäre bereits am Samstag, 18. Juli, zu dem Fall gerufen worden, nachdem ein Zeuge ein verlassenes Fischerboot auf dem Achterwasser im Kreis fahren sah, erklärte Robert Stahlberg, Sprecher des Landeswasserschutzpolizeiamtes Mecklenburg-Vorpommern. Bereits am Sonntag wurde demnach mit Hochdruck nach dem 52-Jährigen aus Ückeritz gesucht. (hb/ots)

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