Der neue Skywalk über dem Königsstuhl wird in seine finale Position abgesenkt.
Der neue Skywalk über dem Königsstuhl wird in seine finale Position abgesenkt.
  • Der neue Skywalk über dem Königsstuhl wird in seine finale Position abgesenkt.
  • Foto: dpa/Jens Büttner

Spektakulärer Ausblick: Beliebte Ostsee-Insel bekommt neues Highlight

Die letzte Bewegung war witterungsbedingt nochmals um einen Tag verschoben worden – nun ist der neue Skywalk über Rügens Steilküste endgültig in Position gebracht. Bis er öffnet, dauert es aber noch.

Die neue frei schwebende Aussichtsplattform über dem Königsstuhl auf Rügen ist in ihre endgültige Position abgesenkt worden. „Das war ein sehr erfolgreicher Tag“, sagte Mark Ehlers, Geschäftsführer des Nationalpark-Zentrums Königsstuhl.

Skywalk auf Rügen: „Gigantischer Ausblick“ am Kreidefelsen

Der etwa 400 Tonnen schwere ellipsenförmige Rundgang war mittels Seilen und Hydraulik dreieinhalb bis vier Meter abgesenkt worden – an der Spitze etwas weiter und an der Basis etwas weniger. „Die Ausblicke sind wirklich gigantisch“, sagte Ehlers. Die etwa 7,5 Millionen Euro teure Plattform soll ungefähr zu Ostern öffnen.

Von der Spitze des neuen Skywalk über dem Kreidefelsen auf Rügen ist die Kreideküste und die Ostsee zu sehen. dpa/Jens Büttner
Von der Spitze des neuen Skywalk über dem Kreidefelsen auf Rügen ist die Kreideküste und die Ostsee zu sehen.
Von der Spitze des neuen Skywalk über dem Kreidefelsen auf Rügen ist die Kreideküste und die Ostsee zu sehen.

Der an einem Haltemast befestigte Rundgang hängt über dem 118 Meter hohen Kreidefelsen im Norden Rügens. Es ist der nach Angaben des Nationalpark-Zentrums höchste Kreidefelsen Deutschlands. Zunächst stehen etwa noch Schweißarbeiten, Arbeiten am Geländer oder an den Wegen zur Plattform an.

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Der bisherige Aussichtspunkt auf dem Felsen war Ende September nach einem feierlichen Finale abgesperrt worden, um das Areal vor Erosion zu schützen. Zum Königsstuhl kommen laut Ehlers jährlich normalerweise ungefähr 300.000 Besucher:innen.

Die teilweise bis zu 200 Jahre alten Bäume auf dem Königsstuhl mussten trotz Absenkung doch nicht gefällt werden. Die Buchen und Ahornbäume seien trotz ihrer geringen Größe so alt, erklärte Ehlers. Das hänge mit dem für die Bäume schwierigen Untergrund zusammen. „Die wachsen dadurch extrem langsam.“ Die Konstruktion des sogenannten Königswegs mit einer Auskragung von 90 Metern sei europaweit einzigartig. „Das ist wirklich toll geworden.“ (dpa/mp)

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