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Schulleitung setzt Reise durch: Trotz Coronavirus: Schüler auf Klassenfahrt in Rom

Greifswald –

Eine zehnte Klasse der Greifswalder Martinschule ist seit Sonntag auf Abschlussfahrt. Nichts Ungewöhnliches, doch die Reise ging nach Rom. In Zeiten des Coronavirus hat sich die Schulleitung die Entscheidung nicht leicht gemacht, doch sagte schlussendlich zu. Zwei Schüler sind aus gesundheitlicher Sorge zuhause geblieben.

Zwei Greifwalder zehnte Klassen haben sich trotz des Risikos der Ansteckungsgefahr die Freude auf die Abschlussfahrt nicht nehmen lassen. 17 Schüler erkunden derzeit die italienische Hauptstadt Rom, während eine weitere zehnte Klasse Prag gemeinsam unsicher macht, wie die „Ostsee-Zeitung“ berichtet. Da weder Rom noch Prag vom Auswärtigen Amt als Risikogebiet eingestuft wurden, gab Schulleiter Benjamin Skladny grünes Licht für die Fahrten. 

Coronavirus: Glückliche Schüler in Rom

Kati Pehnke ist die Mutter eines 15-jährigen Schülers, der regelmäßig Fotos von der Abschlussfahrt aus Rom an seine Mutter schickt. Darauf sei immer eine gut gelaunte und ausgelassene Klasse zu sehen „Wir hätten unserem Sohn eine große Freude genommen, wenn wir ihm die Reise untersagt hätten“, sagt sie dem NDR. 

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Von Seiten des Kultusministeriums heißt es, dass die Schulleitungen und Lehrkräfte die Reisehinweise des Auswärtigen Amtes beachten sollen und in eigener Verantwortung entscheiden.

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In der Martinschule steht Schulleiter Benjamin Skladny in seinem Arbeitszimmer. In der freien Schule lernen körperlich und geistig behinderte Kinder mit Durchschnittsschülern und Hochbegabten.

Foto:

picture alliance / Bernd Wüstnec

So hat Skladny den Eltern freigestellt, ob sie ihre Kinder mit auf die stattfindende Klassenfahrt schicken wollen. Nur jeweils zwei Schüler der Reise-Klassen sind in Greifswald geblieben. (mdo)

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