Edeka Kasse
  • Ist die nervige Zettelwirtschaft bald Geschichte? An Edeka-Kassen gibt es jetzt auch eBons.
  • Foto: picture alliance/dpa/Daniel Bockwoldt

Schluss mit Kassenzetteln: Bei Edeka gibt es jetzt eine Alternative

So geht Nachhaltigkeit! Die Hamburger Supermarktkette Edeka führt sogenannte eBons in allen Filialen im Norden ein. Das Unternehmen will so den Papierverbrauch deutlich reduzieren und den Kund:innen den Einkauf erleichtern.

Seit dem ersten Juli können Kundinnen und Kunden in allen Märkten des Vertriebsgebiets Edeka Nord den neuen elektronischen Bon erhalten. Damit haben sie die Möglichkeit, sich an der Kasse zwischen einem klassischen, ausgedruckten Bon oder einem digitalen Beleg zu entscheiden. Das soll sowohl den Kunden ihren Einkauf erleichtern als auch der Umwelt zu Gute kommen.

Schluss mit Zettelwirtschaft: Edeka führt eBons ein

Seit Januar 2020 sind Einzelhändler gesetzlich verpflichtet, nach einem Verkauf einen Kassenbon auszuhändigen. Die sogenannte Bonpflicht, die auch schon für Kleinsteinkäufe fällig wird, hatte für erhebliche Kritik wegen des bürokratischen Aufwands und der Umweltbelastung gesorgt. Laut Edeka produziert allein der deutsche Einzelhandel pro Monat ca. 580.000 Kilometer Kassenbons, was einer 14-fachen Erdumrundung entspricht. Damit soll zumindest bei Edeka Nord nun Schluss sein.

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Und so funktioniert es: Nach dem Bezahlen kann man sich für den neuen eBon entscheiden. Auf dem Kundendisplay erscheint dann ein QR-Code neben dem Zahlungsbetrag. Dieser kann mit dem Smartphone gescannt werden, woraufhin man automatisch auf eine Serverseite mit dem digitalen Kassenzettel weitergeleitet wird. Dort kann der Bon auch als PDF-Dokument heruntergeladen werden. (alu/mp)

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