x
x
x
Karl Lauterbach (SPD), Bundesminister für Gesundheit, spricht bei einer Befragung der Bundesregierung im Bundestag.
  • Ein Mann aus Bad Bramstedt arbeitete offenbar mit einer Terrorgruppe daran, Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) zu entführen.
  • Foto: dpa | Melissa Erichsen

Terrorverdacht! Bad Bramstedter wollte offenbar Lauterbach entführen

Ein 66 Jahre alter Mann aus dem Raum Bad Bramstedt wollte offenbar als Teil einer terroristischen Vereinigung Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) entführen. Der Mann soll zur Reichsbürgerszene zählen. Am Donnerstag hat ihn der Staatsschutz der Generalstaatsanwaltschaft Hamburg mithilfe des LKA Schleswig-Holstein verhaftet.

Dem Mann wird vorgeworfen, eine zur Reichsbürgerszene gehörende Gruppierung unterstützt zu haben, die sich spätestens im Januar 2022 mit dem Ziel zusammengeschlossen haben soll, die freiheitlich-demokratische Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland durch ein autoritär geprägtes Regierungssystem nach dem Vorbild der Verfassung des Deutschen Reiches von 1871 zu ersetzen.

Mutmaßlicher Reichsbürger verhaftet: Gruppe wollte Karl Lauterbach entführen

Ihre Mitglieder sollen nach Angaben der Staatsanwaltschaft unter anderem den Plan verfolgt haben, durch Sprengstoffanschläge einen wochenlangen Stromausfall herbeizuführen. Damit sollte die Bevölkerung von der Berichterstattung des Rundfunks und der Presse abgeschnitten werden. Außerdem wollte die Gruppe so die Reaktion der staatlichen Sicherheitsbehörden auf den Umsturzversuch erschweren.

Weiter werfen die Ermittler der Vereinigung vor, eine Entführung von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) geplant zu haben. Dabei soll die Tötung der Personenschützer zumindest billigend in Kauf genommen worden sein.

Das könnte Sie auch interessieren: Behörde droht mit Abriss: Reichsbürger-Kiosk „Königreich Deutschland“ muss schließen

Der 66-Jährige sei über die Absichten informiert gewesen und habe seine Bereitschaft zur Mitwirkung an dem Umsturzversuch erklärt, so die Ermittler. Er habe an einem Gruppentreffen teilgenommen. Außerdem verdächtigt die Staatsanwaltschaft den Mann, im Oktober 2023 einen scharfen Revolver mit zugehöriger Munition besessen zu haben. (dpa/fbo)

Email
Share on facebook
Share on twitter
Share on whatsapp