x
x
x
Schleuse Brunsbüttel
  • Der Schiffsverkehr durch den Nord-Ostsee-Kanal wurde am Sonntag durch ein Software-Problem lahmgelegt.
  • Foto: picture alliance/dpa/Daniel Bockwoldt

Softwarefehler löst Sperrung des Nord-Ostsee-Kanals aus

Mitte der Woche hatte das neue Programm noch funktioniert, am Sonntag legte ein Software-Problem jedoch die Schifffahrt auf dem Nord-Ostsee-Kanal lahm. Noch ist nicht abzusehen, wann wieder Normalbetrieb herrscht.

Sowohl in Kiel als auch Brunsbüttel konnten aufgrund des Software-Ausfalls seit Sonntagmorgen keine größeren Schiffe in den Kanal einfahren, wie ein Sprecher des Wasser- und Schifffahrtsamtes am Sonntag sagte. Zuvor hatten die „Kieler Nachrichten“ darüber berichtet.

„Wir mussten den Verkehr aus Sicherheitsgründen unterbrechen. Die Kollegen versuchen alles, um das Problem so schnell es geht zu lösen“, zitierte das Blatt Detlef Wittmüß, Leiter des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Nord-Ostsee-Kanal (WSA).

Software-Ausfall legt Schiffverkehr im Nord-Ostsee-Kanal lahm

In Brunsbüttel konnten aber kleinere Schiffe am frühen Nachmittag bereits wieder geschleust werden, in Kiel sollte das voraussichtlich ab dem Nachmittag gegen 16 Uhr wieder für kleinere Schiffe gehen. Normalerweise nutzten sonntags etwa 70 bis 80 Schiffe den Nord-Ostsee-Kanal.


Der Newswecker der MOPO MOPO
Der Newswecker der MOPO

Starten Sie bestens informiert in Ihren Tag: Der MOPO-Newswecker liefert Ihnen jeden Morgen um 7 Uhr die wichtigsten Meldungen des Tages aus Hamburg und dem Norden, vom HSV und dem FC St. Pauli direkt per Mail. Hier klicken und kostenlos abonnieren.


Mitte der Woche sei eine neue Software für die Lenkung der Schifffahrt auf der künstlichen Wasserstraße installiert worden. Diese habe zunächst problemlos funktioniert. Am Sonntagmorgen habe es dann Probleme gegeben.

Das könnte Sie auch interessieren: Bei russischem Frachter – Schiffsbegrüßer spielt Friedenslied statt Nationalhymne

Dadurch sei die Lenkung großer Schiffe nicht mehr möglich. Schiffe, die bereits auf dem Kanal unterwegs waren, durften diesen aber wieder verlassen. Techniker seien dabei, das Problem zu lösen. Wie lange das dauert, sei nicht absehbar. (dpa/mp)

Email
Share on facebook
Share on twitter
Share on whatsapp