Ein Einbruch.
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Nach langer Zeit: Deutlich mehr Einbrüche im Norden

Im Norden wurde in diesem Jahr vermehrt eingebrochen. Das geht aus Zahlen der Polizei hervor. Knapp 1300 Mal stiegen Einbrecher in fremde Wohnungen ein.

Im ersten Halbjahr hat es in Schleswig-Holstein mehr Wohnungseinbrüche gegeben. Insgesamt registrierte die Polizei von Januar bis einschließlich Juni nach vorläufigen Zahlen 1293 Taten, wie der Sprecher des Landespolizeiamts, Dennis Schneider, mitteilte. Das waren 276 Fälle mehr als im ersten Halbjahr 2021.

Während die Zahl der Einbrüche im Januar im Vorjahresvergleich noch minimal rückläufig war, gab es in den vergangenen Monaten teils deutliche Zunahmen. Im April erfasste die Polizei 200 Taten (April 2021: 128), im Mai 227 (149) und im Juni 220 Fälle (171).

Laut polizeilicher Kriminalstatistik war die Zahl der Wohnungseinbrüche im Vorjahr weiter zurückgegangen. Die Polizei registrierte 2249 Einbrüche, das war fast ein Drittel (31,2 Prozent) weniger als 2020. „Das sechste Jahr in Folge haben wir einen erfreulichen Rückgang der Fälle von Wohnungseinbrüchen festgestellt“, sagte der zuständige Abteilungsleiter im Landeskriminalamt, Rolfpeter Ott, bei der Vorstellung der Zahlen Ende März. Die Quote der aufgeklärten Fälle stieg im vergangenen Jahr von 14,5 auf 17,1 Prozent. (dpa/mp)

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