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Rücksichtslos an der Ostsee: Bürgermeisterin droht Surfern und Kitern mit Verbot

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In Noer droht nun ein Wassersportverbot (Symbolbild).

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Wassersport ist deutschlandweit im Trend. Immer mehr Menschen trauen sich mit Surfbrettern und Kites raus aufs Meer – alles in Ordnung, solange man sich in den richtigen Bereichen aufhält. In Noer, am Strand von Lindhöft, (Rendsburg-Eckernförde) gibt es jetzt Ärger zwischen Sportlern und Strandbesuchern. Daher droht ein Wassersportverbot.

Wie die „Kieler Nachrichten“ berichten, halten sich die Surfer und Kiter am Lindhöfter Strand häufig nicht an die für sie ausgewiesenen Bereiche. Stattdessen laden sie ihre Ausrüstung zwischen Badegästen ab oder starten ihre Touren direkt neben den Schwimmern.

Damit soll jetzt Schluss sein. „Irgendwann reicht’s“, sagt Bürgermeisterin Sabine Mues (CDU) gegenüber der „Kieler Nachrichten“. Die bisherige Zonenregelung könnte bei der Erneuerung der Strandsatzung im nächsten Jahr gestrichen werden.

Noer an der Ostsee: Es droht ein Wassersportverbot

Aktuell gibt es unterschiedliche Abschnitte für die Wassersportler und gewöhnliche Badegäste. Diese Regelung funktioniert aber nur, wenn sich die Surfer auch daran halten und andere Besucher nicht mit ihren Brettern beim Strandspaziergang stören. Das scheint in der Gemeinde Noer nicht besonders gut zu funktionieren, deshalb steht jetzt sogar ein Wassersportverbot im Raum.

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„Nach der Saison haben wir zu prüfen, ob wir die Bremse ziehen müssen“, so Mues. Schon jetzt würde am Landhöfter Strand stärker kontrolliert. Teile des Strandes stehen unter Naturschutz, auch darauf achten viele Surfer nicht ausreichend. Die aufgestellten Schilder werden einfach ignoriert, sogar Schutzzäune niedergetrampelt, berichten die „Kieler Nachrichten“. (hb)