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Knapp drei Stunden lang beschäftigten zwei ausgebüxte Rinder die Flensburger Polizei am Montag.
  • Knapp drei Stunden lang beschäftigten zwei ausgebüxte Rinder die Flensburger Polizei am Montag.
  • Foto: Nordpresse

Großeinsatz am Bahnhof: Tierischer Ärger für die Polizei

Einen solchen Einsatz hat die Polizei in Flensburg vermutlich selten erlebt: Zwei freilaufende Rinder sorgten für reichlich Aufruhr am Montagabend.

Die ersten Notrufe erreichten die Polizei gegen 18.45 Uhr: Zwei Highland-Rinder seien von einer Weide nahe der Ringstraße in Flensburg ausgebrochen. Ein Tier sei in Richtung Bahnhof gelaufen. Polizei und Bundespolizei rückten anschließend mit einem Großaufgebot aus.

Flensburg: Highland-Rinder sorgen für Polizei-Großeinsatz

Das erste entlaufene Rind trafen die Beamten im Carlisle-Park an. Die Bahnhofstraße und der Park mussten weiträumig abgesperrt werden. Ein Jäger konnte das Tier mit einem Gewehr betäuben, es lief anschließend noch in eine Baustellenabsperrung und legte sich dort auf den Boden. Gemeinsam mit dem Halter konnte das Rind nach rund anderthalb Stunden auf einen Anhänger verladen und wieder nach Hause gebracht werden.

Nicht klar war zunächst, wo sich das zweite Rind befand. Zeug:innen hatten es zwischenzeitlich an einer Böschung an der Flensburger Osttangente beobachtet.

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Über eine Drohne wurde das Tier schließlich auf einer Koppel neben einer weiteren Rinderherde aufgetrieben. Dort soll es am Dienstag durch den Besitzer abgeholt werden. Der Großeinsatz endete gegen 21.45 Uhr. (fbo)

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