x
x
x
Tobias Koch (CDU) glaubt, dass der Ukraine-Krieg den Wahlkampf in Schleswig-Holstein überschatten wird.
  • Tobias Koch (CDU) glaubt, dass der Ukraine-Krieg den Wahlkampf in Schleswig-Holstein überschatten wird.
  • Foto: dpa

CDU-Chef besorgt: Ukraine-Krieg überlagert Wahlkampf im Norden

Überlagert der Ukraine-Krieg den Landtagswahlkampf in Schleswig-Holstein? Das könnte nach Einschätzung von CDU-Fraktionschef Tobias Koch durchaus der Fall sein – dabei sieht er wichtige Zusammenhänge mit der Landespolitik.

„Es ist zu befürchten, dass landespolitische Themen vor dem Hintergrund der weltpolitischen Lage vielleicht gar nicht so in das Bewusstsein rücken, wie das unter normalen Umständen der Fall wäre“, sagte Koch.

Wahlkampf in Schleswig-Holstein: CDU wünscht sich noch mal Jamaika

Die weltpolitische Lage hat nach Kochs Überzeugung allerdings auch viele landespolitische Bezüge. So fordere das Thema Energieversorgung auch die Landespolitik. Der Ausbau der erneuerbaren Energien, der Bau eines Terminals für Flüssiggas, Ölförderung – „das werden Themen sein, die sowohl landespolitisch als auch übergeordnet im Mittelpunkt stehen“, sagte der Fraktionsvorsitzende. „Ob das jetzt die wahlentscheidenden Themen sind, bleibt abzuwarten.“ Die Wähler dürften eher danach schauen, wo sie sich in der jetzigen Lage gut aufgehoben fühlen.

Das könnte Sie auch interessieren: Irre These: Insider erklären, was wirklich hinter Putins Angriff stecken könnte

Für die Regierungsbildung nach der Landtagswahl am 8. Mai sagte Koch, sein Wunsch sei es, in der bisherigen Jamaika-Koalition aus CDU, Grünen und FDP weiterzuarbeiten. „Ich glaube, die hat sich bewährt in den letzten fünf Jahren.“ Es sei gerade bei schwierigen Themen hilfreich gewesen, in der Dreierkonstellation zusammenzuarbeiten. Die große gesellschaftliche Breite habe dazu geführt, Kritik gleich mitzudenken, die sonst die Opposition einbringt. Wichtig sei gewesen, sich gegenseitig Erfolge zu gönnen und einen wertschätzenden Umgang zu pflegen. Die Zusammenarbeit funktioniere bis in die heiße Wahlkampfphase hinein. (dpa/ncd)

Email
Share on facebook
Share on twitter
Share on whatsapp