Das Dienstleistungszentrum im neuen Quartier in Mölln
  • Das geplante Dienstleistungszentrum im neuen Quartier in Mölln ist eine architektonische Besonderheit.
  • Foto: sprenger von der lippe / Cube Visualisierungen

157 Wohnungen mit Dachgarten – neues Quartier für Stadt im Norden

Mölln, die hübsche Kleinstadt im Kreis Herzogtum Lauenburg, hat ein Wohnungsproblem, besonders für Ältere. Um das zu lösen, soll ein neues Quartier her: Neben Wohnungen sollen auch eine Parkanlage sowie ein Hospiz entstehen. Schmuckstück des Viertels wird jedoch ein dreistöckiges Gebäude, das nun vorgestellt wurde. Das Architekturbüro hat der MOPO die Besonderheiten erklärt.  

„Das ist ein besonderer Ort für das neue Quartier – unterschiedliche Funktionen kommen zusammen und bereichern sich gegenseitig“, so Oliver von der Lippe. Der Architekt ist seit 2007 Co-Geschäftsleiter des Architekturbüros Sprenger von der Lippe, das mit der Planung des Gebäudes beauftragt ist.  

157 Wohnungen und Dachgärten – so soll das neue Quartier in Mölln aussehen

Auf dem ehemaligen Areal der Holzhandlung Michelsen an der Alt-Möllner-Straße soll ein neues Quartier entstehen, das neben einem Hospiz auch über 157 Wohnungen verfügen soll, wie die „Lübecker Nachrichten“ berichten. Am Donnerstag wurden dazu im Bauausschuss zunächst verschiedene Wohnungsangebote präsentiert. Neben familiengerechten Angeboten stehen betreutes sowie altersgerechtes Wohnen im Zentrum der Planung.   


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Alle Aufmerksamkeit galt bei der Vorstellung jedoch dem sogenannten Dienstleistungszentrum: „Die Idee des Komplexes ist es, nicht ein herkömmliches Bürogebäude, sondern ein Treffpunkt für Besucher:innen, Patient:innen und Anwohner:innen mit Aufenthaltsqualität zu sein“, erklärt Oliver von der Lippe der MOPO. Denn das Gebäude beherbergt neben einer Ergotherapiepraxis inklusive Werkstätten einen Bioladen mit Gastronomie, eine Physiotherapiepraxis und ein Tageshospiz mit angrenzendem Außenbereich.  

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Die verschiedenen Angebote sind um ein zentral gelegenes Atrium gruppiert, um das sich über drei Stockwerke eine begrünte Terrasse windet, die in einem Dachgarten mündet. „Die Architektur hat sich so im Laufe des Prozesses entwickelt“, meint Oliver von der Lippe und ergänzt: „Die Idee des Dachgartens ist dabei kein Selbstzweck.“  

Denn der Garten wird von den Ateliers der Ergotherapiepraxis genutzt. Im Rahmen einer Arbeitstherapie soll dort beispielsweise Gemüse angebaut werden, was dann im Bioladen verkauft werden kann. Die Begrünung hat auch für die Umwelt Vorteile, eine CO₂-reduzierte Bauweise soll die ökologischen Ambitionen unterstreichen. Wenn alles nach Plan läuft, kann 2023 mit dem Bau begonnen werden.  

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