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Razzien in Hamburg und Bremen: Polizei nimmt Einbrecher-Bande hoch

Oldenburg –

Bereits vergangene Woche klickten die Handschellen für vier Norddeutsche. Die Anklageschrift ist lang: Seit zwei Jahren treiben sie laut Staatsanwaltschaft ihr Unwesen, stehlen und legen Feuer. Der verursachte Schaden soll in die Hunderttausende gehen. Derzeit sitzen die mutmaßlichen Einbrecher in Untersuchungshaft.

Nach umfangreichen Ermittlungen hat die Polizei in Cloppenburg vier mutmaßliche Einbrecher festgenommen. Wie eine Polizeisprecherin am Dienstag mitteilte, wurden die vier Tatverdächtigen im Alter von 27, 29, 30 und 50 Jahren bereits in der vergangenen Woche wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen und bandenmäßigen Diebstahls festgenommen. Das Amtsgericht Oldenburg ordnete den Angaben zufolge Untersuchungshaft gegen die aus Mölln, Heiligenhafen, Buchholz und Hamburg stammenden Männer an.

Hamburg und der Norden: Schadenshöhe der Einbrüche bei 200.000 Euro

Die Polizei verdächtigt die Männer, von Ende Oktober 2018 bis Februar 2020 in ganz Nordwestdeutschland unter anderem hochwertige Autos, Felgensätze und Aufsitzrasenmäher gestohlen zu haben. Sie werden auch mit Einbruchsdiebstahl und Brandstiftungen in Verbindung gebracht. Die Schadenshöhe soll bei weit über 200.000 Euro liegen.

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Die Festnahmen erfolgten nach Razzien am Mittwoch vergangener Woche, als zeitgleich in Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Hamburg und Bremen 15 Wohn- und Geschäftsobjekte durchsucht wurden. (dpa/mp)

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