• Foto: Blaulicht-News

Rauchpilz bis Hamburg zu sehen: Golfanlage brennt – mehrere Verletzte bei Großeinsatz

Prisdorf –

Erlebnisgolf vor den Toren Hamburgs – so wirbt der „Peiner Hof“ in Prisdorf (Kreis Pinneberg) auf seiner Internetseite. Nun bedroht ein Großbrand seine Existenz: Am Dienstagabend brach dort in einem Wohn- und Geschäftshaus ein Großfeuer aus. Die Rauchwolke war bis Hamburg zu sehen.

Der Alarm ging am frühen Abend in der Regionaleitstelle der Feuerwehr ein. Bedienstete der Golfanlage meldeten ein Feuer auf dem Gelände. Als die ersten Löschzüge am Einsatzort eintrafen, blickten sie auf ein Flammenmeer und forderten sofort Verstärkung an.

Brand in Golf-Anlage: Mehrere Menschen leicht verletzt

Der Brand, der auch schon ein benachbartes Reetdachhaus erfasst hatte, stellte die Retter vor eine große Herausforderung. Neben der Löschwasserversorgung mussten sie auch darauf achten, dass sich das Feuer durch den Funkenflug nicht auf ein weiteres Reetdachhaus sowie Wiesen und Bäume ausdehnte. Denn die sind durch die langanhaltende Trockenheit fast ausgedörrt.

Nach MOPO-Informationen sei die vierte Alarmstufe ausgerufen worden, um den Brand von mehreren Seiten bekämpfen zu können. Wie die Feuerwehr am Abend mitteilte, wurden fünf Personen, die sich bei Brandausbruch am oder im betroffenen Gebäude befanden, leicht verletzt und durch den Rettungsdienst gesichtet – konnten jedoch an der Einsatzstelle verbleiben.

Mehr als 100 Retter sind im Einsatz. Die Löscharbeiten werden noch bis weit in die Nachtstunden andauern.

Quickborn: Feuer greift auf Wald über

Zuletzt am Nachmittag hatte ein weiteres, großflächiges Feuer an der A7 in Quickborn (Kreis Pinneberg) die Rettungskräfte in Atem gehalten. Dabei wurden rund 1000 Quadratmeter Wald und Wiese in Mitleidenschaft gezogen. Die Ursache war zunächst unklar, wie ein Sprecher des Kreisfeuerwehrverbandes berichtete. Aufgrund des Windes habe sich das Feuer rasch ausgebreitet. Ein Übergreifen auf umliegende Wohnhäuser konnte jedoch verhindert werden. Nach etwa dreieinhalb Stunden hatten die rund achtzig Einsatzkräfte den Brand gelöscht.

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