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  • Foto: picture alliance/dpa/Niederländische Küstenwache

Rätselhafter Fund alarmiert Küstenwache: Gab es ein Containerunglück auf der Nordsee?

Die deutsche Küstenwache geht Hinweisen auf ein Containerunglück weit draußen auf der Nordsee nach.

Ein niederländischer Fischer hatte am Dienstag von der sogenannten Weißen Bank gemeldet, dass sein Netz sich an versunkenen Containern verfangen habe.

Nordsee: Wer verliert hier seine wertvolle Fracht?

Das Küstenwachschiff „Neuwerk“ werde die Stelle am Mittwochnachmittag erreichen, sagte Bernhard Meyer, Leiter des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Cuxhaven, am Mittwoch.

Zur Zahl der über Bord gegangenen Container oder ihren Inhalt lasse sich noch nichts sagen, sagte Meyer. Es sei auch nicht klar, welches Schiff die Transportkisten verloren habe. „Wir wissen auch nicht, ob tatsächlich alle Container auf Grund liegen oder ob noch welche treiben.“

Mögliche Gefahr für den Schifffahrtsbetrieb der Nordsee

Die Schifffahrt sei gewarnt worden, das Seegebiet zu meiden. Es liege etwa 100 Seemeilen (185 Kilometer) westlich von Sylt.

Auch die niederländische Küstenwache meldete auf Twitter ein Containerunglück. Die niederländische Vereinigung zum Schutz des Wattenmeeres fordert einen Aktionsplan, um solche Unglücke zu verhindern.

Unglück auf der Nordsee: Schon 2019 gingen Container verloren

„Es muss so schnell wie möglich ein konkreter Plan kommen“, teilte die Waddenvereniging der Nachrichtenagentur ANP zufolge mit. „Fischer melden uns, dass sie sowohl treibende als auch gesunkene Container sehen“, hieß es zu dem Unglück auf der Nordsee.

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Anfang 2019 hatte das Containerschiff „MSC Zoe“ bei Sturm 342 Container im Seegebiet zwischen den Niederlanden und Deutschland verloren. Vor allem durch Plastikabfall waren das geschützte Wattenmeer sowie Strände und Küsten verseucht worden. (dpa)

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