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Gibt es dieses Jahr endlich wieder Weihnachtsmärkte?

Gibt es bald endlich wieder Glühwein und gebrannte Mandeln? Trotz der anhaltenden Pandemie laufen in vielen Orten bereits die Planungen für die Weihnachtsmärkte – auch in Hamburg und in Schleswig-Holstein. Aber ob die auch tatsächlich stattfinden können, ist noch unklar.

Wie genau die Märkte aussehen werden, steht jedoch noch nicht fest. So plant man in Lübeck, der selbst ernannten Weihnachtsstadt des Nordens, aktuell mit einer beschränkten Besucherzahl. „Wir planen derzeit mit verschiedenen Hygienekonzepten und möglichen Auflagen in Bezug auf zulässige Besucherzahlen und Abstandsrege“, sagte Doris Schütz, Pressesprecherin der Lübeck und Travemünde Marketing GmbH.

Weihnachtsmarkt Lübeck: Eine kurzfristige Absage muss einkalkuliert werden

Im Jahr 2019 – dem letzten Vor-Corona-Jahr- besuchten nach Angaben der Stadt mehr als zwei Millionen Menschen die Weihnachtsmärkte in der Lübecker Altstadt. 2020 war der Markt wegen der Pandemie ausgefallen, ähnlich wie in Kiel, Neumünster und Flensburg. Auch in diesem Jahr müsse eine kurzfristige Absage dauerhaft einkalkuliert werden, sagte Schütz.

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In Hamburg sind die Fragen rund um die Weihnachtsmärkte noch nicht abschließend geklärt. Zwar hat man zuletzt beim Volksfest Sommerdom gute Erfahrungen mit dem Hygienekonzept gemacht, sagte eine Sprecherin der Wirtschaftsbehörde. Dennoch seien die Planungen abhängig vom Verlauf der Pandemie, vom Stand der Impfungen und ähnlichem. „Da müssen wir noch abwarten, bis darüber eine verantwortungsvolle Entscheidung getroffen werden kann.“

Flensburg will bis 15. Oktober über Weihnachtsmarkt entscheiden

Bei den Kieler Weihnachtsmärkten ist nach Angaben von Stadtsprecher Arne Ivers ebenfalls noch vieles offen. „Wir vertrauen darauf, dass die Landesregierung rechtzeitig Planungssicherheit herstellt“, sagte er. Unklar sei derzeit noch, wie viele Besucher eingelassen werden dürften und ob es Einlasskontrollen oder Beschränkungen beim Alkoholausschank geben müsse. „All das hat Auswirkungen auf die Planungen“, sagte er.

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Ob es den traditionelle Weihnachtsmarkt auf dem Großflecken in Neumünster in diesem Jahr geben wird, ist nach Angaben von Stadtsprecher Stephan Beitz noch unklar. Die Stadt Flensburg will über ihren Weihnachtsmarkt bis zum 15. Oktober entscheiden. Auf jeden Fall müssen die Menschen nach Angaben von Stadtsprecher Clemens Teschendorf mit größeren Abständen zwischen den einzelnen Tischen und Buden rechnen. „Es soll aber keinen Weihnachtsmarkt um jeden Preis geben“, sagte er. (alp/dpa)

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