In der Modellregion Eckernförde öffnet nicht nur die Außengastronomie: Auch in Restaurants und Cafés kann gespeist werden. 
  • In der Modellregion Eckernförde öffnet nicht nur die Außengastronomie: Auch in Restaurants und Cafés kann gespeist werden. 
  • Foto: imago images/penofoto

Öffnungen für Touristen: In dieser Stadt im Norden darf man sogar in die Restaurants

Eckernförde –

Eckernförde zählt zu einer von vier Modellregionen in Schleswig-Holstein, in denen für den Touristen wieder gelockert wird. In der Hafenstadt öffnet nicht nur die Außengastronomie: Auch in den Restaurants und Cafés darf gespeist werden. 

Wie es schon im vergangenen Jahr erprobt wurde, gelten im Innenbereich der Läden klare Regeln: Kontaktverfolgungen, ausreichend Abstand zwischen den Tischen und eine begrenzte Anzahl an Gästen an einem Tisch.

Wer drinnen sitzen möchte, muss außerdem einen aktuellen negativen Corona-Test nachweisen. Selbsttests gelten nicht – der kostenlose Bürgertest reicht aber aus. „Es kann sein, dass einige das nervt“, sagte Eckernfördes Touristik-Chef Stefan Borgmann gegenüber dem NDR.

Tourismus-Öffnungen: In dieser Stadt darf man sogar in Restaurants

Für die Modellregion gilt: Alle Betriebe, die ein „vernünftiges Corona-Konzept“ haben, dürfen öffnen. Dadurch ist nicht nur Tages-Tourismus möglich: Auch Übernachtungsgäste sind erlaubt – mit entsprechender Teststrategie. Urlaubsgäste benötigen schon bei Einreise ein maximal 48 Stunden altes Testergebnis für die Unterkunft – und müssen sich zusätzlich in einer der sieben kostenlosen Teststationen der Stadt testen lassen. Bisher scheint das aber niemanden vom Kurzurlaub abzuhalten: Laut Borgmann schnellen die Buchungszahlen bereits in die Höhe. 

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Das Modellprojekt in Eckernförde läuft vom 19. April bis 15. Mai – und kann bei Erfolg verlängert werden. Dazu braucht es eine stabile Sieben-Tage-Inzidenz unter 100, wissenschaftliche Begleitung sowie die Zustimmung der Gesundheitsämter. 

Modellprojekte in Schleswig-Holstein: Geht es schief, wird abgebrochen

Aber auch in die andere Richtung kann es gehen: Ist etwa das Gesundheitssystem überlastet, kann das Projekt auch abgebrochen werden. Laut Borgmann müssen die Gäste dann umgehend wieder abreisen.

„Es kann am Ende auch rauskommen, dass es total in die Hose geht.“ Das würde bedeuten: „Tut mir leid, Leute, ihr habt die Chance nicht genutzt, Tourismus findet 2021 gar nicht mehr statt.“ (mhö)

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