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  • Foto: imago/blickwinkel

Niedersachsen stöhnt unter Mäuseplage: Bauern in Not: Nager fressen Grünland kahl

Mäuse-Alarm in Niedersachsen: 150.000 Hektar Grünland wurden durch eine Mäuseplage geschädigt, wie das Umwelt- und das Landeswirtschaftsministerium am Mittwoch dem NDR bestätigten. Das sind etwa 20 Prozent der niedersächsischen Grünflächen.

Die vielen Mäuse führen zu einer „existenzbedrohenden Futterknappheit“ und zerstören den Lebensraum anderer Tiere und Pflanzen, heißt es von den Ministerien. Besonders betroffen sind die Regionen Aurich, Leer, Ammerland und Wesermarsch. Auch Richtung Stade ziehen die Mäuse. Grund sind die milden Temperaturen im Winter und die trockenen Sommer.

Agrarministerin Barbara Otte-Kinast (CDU) und Umweltminister Olaf Lies (SPD) betonen, dass „ein praxisorientiertes Verfahren, das geordnet ablaufen soll“ benötigt werde. Betroffene Landwirte sollen etwa die Möglichkeit bekommen, erneut auszusäen.

Die Schwierigkeit bestehe darin, eine schnelle Lösung zu finden, da die Bearbeitung jedes Grünlandes streng reglementiert wird und jeder Einzelfall geprüft werden muss. Sabine Hildebrandt, Sprecherin des Landwirtschaftsministeriums betont, dass die entsprechenden Anträge zeitnah bearbeitet werden. (mdo)

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