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Retter von Feuerwehr und DLRG holen den Verletzten von Bord des Kreuzfahrtschiffs der Aida-Flotte.
  • Retter von Feuerwehr und DLRG holen den Verletzten von Bord des Kreuzfahrtschiffs der Aida-Flotte.
  • Foto: TVElbNews

Bei Hamburg: „Aida“-Passagier verletzt – spektakuläre Rettung während der Fahrt

Die knapp 2000 Passagiere hatten sich auf die bevorstehende Weltreise gefreut. Doch kurz nach dem Start in Hamburg kam es am Freitagabend zu einem dramatischen Zwischenfall auf dem Kreuzfahrtschiff „Aida Sol“. Ein Mann war an Deck gestürzt und hatte sich dabei schwer verletzt. Eine aufwendige Rettungsaktion von Feuerwehr und DLRG war erforderlich, um den Verunglückten von Bord zu holen.

Das 253 Meter lange und 32 Meter breite Kreuzfahrtschiff lag vom 1. bis 15. Oktober in einer Hamburger Werft, um für die Reise um den Globus aufgehübscht zu werden. Am Freitagabend dann startete Kapitän Felix Roth den mit fast 2.000 Passagieren besetzten Luxusliner in Steinwerder zunächst mit Ziel England.

Kurz nach dem Auslaufen: Alarm an Bord der „Aida Sol“

Das Schiff fuhr bei Stade gerade elbabwärts, als es Alarm an Bord gab. Ein Passagier war gestürzt und hatte sich dabei schwer verletzt. Der Schiffsarzt entschied, den Patienten von Bord bringen zu lassen. Damit begann eine aufwendige Rettungsaktion für die Stader Feuerwehr und die DLRG. Wir hatten gerade einen Einsatz mit Gasalarm in Stade beendet, als wir über Funk den Eileinsatz bekamen, sagte Feuerwehrsprecher Stefan Braun zur MOPO.

Sofort rückten die Retter zur Elbe an und besetzten die Boote. Unterstützt wurden sie dabei von Kräften der DLRG. Rund 25 Retter waren im Einsatz. Kapitän Roth wurde angewiesen, die Geschwindigkeit zu drosseln. Eine Herkulesaufgabe, so der Feuerwehrsprecher. Denn das Kreuzfahrtschiff durfte auf keinen Fall zum Stehen kommen. Sonst hätte die Gefahr bestanden, dass das Schiff manövrierunfähig würde.

Rettungseinsatz während der Fahrt auf der Elbe

Mit einem Rettungsboot näherten sich die Einsatzkräfte längsseits des Luxusliners und steuerten eine Luke kurz über der Wasserlinie an. Durch diese wurde der Schwerverletzte auf das Boot gehievt. Ebenso seine Ehefrau samt Gepäck. Danach ging es mit dem Mann zur Anlegestelle Stader Sand und dann in eine Klinik. Nach gut einer Stunde konnte die „Aida Sol“ wieder volle Fahrt aufnehmen.

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