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Schüler im Klassenraum (Symbolbild)
  • Unterricht in einer Grundschule (Symbolbild)
  • Foto: dpa

Hunderte Lehrer fehlen: Wie Niedersachsen das Schulproblem lösen will

Wenige Tage vor Beginn des neuen Schuljahres fehlen in Niedersachsen weiterhin Hunderte Lehrerinnen und Lehrer. Wie das Kultusministerium in Hannover mitteilte, sind von 1748 ausgeschriebenen Stellen bisher erst 1419 besetzt worden.

Erfreulich sei aber, dass deutlich mehr Lehrkräfte eingestellt wurden als gleichzeitig die Schulen verlassen haben. Landesweit gibt es rund 70.000 hauptamtliche Lehrerinnen und Lehrer an den allgemein bildenden Schulen. Allerdings lag die Unterrichtsversorgung zuletzt auf dem niedrigsten Wert seit Beginn der Erfassung vor 20 Jahren. Laut der Gewerkschaft GEW bräuchte es gar rund 7500 Lehrkräfte mehr.

Das tut Niedersachsen, um den Beruf attraktiver zu machen

Um dem seit Jahren anhaltenden Personalmangel kurzfristig zu begegnen, setzt die Landesregierung insbesondere auf Quereinsteiger. Bereits vor einem Jahr hatte Niedersachsen die Einstellung von Quereinsteigern erleichtert, wenn diese bestimmte Berufserfahrungen oder eine Empfehlung des Schulleiters vorlegen können. Befristete Stellen wurden auch für Bewerber mit einer Fachschulausbildung oder Meisterprüfung anstelle eines Studienabschlusses geöffnet.

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Gefragt nach den Maßnahmen zur Verbesserung der Situation, verweist das Ministerium daneben auf die für 2024/25 geplante Anhebung der Gehälter von Lehrkräften, die an Grund-, Haupt- und Realschulen unterrichten. Diese soll die Arbeit an den Schulen attraktiver machen. Zudem solle zusätzliches Schulpersonal etwa für die IT oder Verwaltung die Lehrkräfte entlasten, so das Ministerium.

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