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  • Foto: b&o Ingenieure

Millionen-Projekt: Beliebter Ostsee-Ort verlegt Promenade auf Stranddüne

Boltenhagen –

Das Ostsee-Bad Boltenhagen verlegt einen Großteil seiner Promenade auf die Düne. Dadurch soll Spaziergängern künftig ein ungehinderter Blick auf das Meer ermöglicht werden.

Am Montag wurde der Startschuss für die Bauarbeiten gegeben, die bis Dezember 2020 andauern sollen. Laut Wirtschaftsminister Harry Glawe soll das Vorhaben 7,2 Millionen Euro kosten, wobei 4,7 Millionen Euro vom Land beigesteuert werden sollen.

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Mit mehr als einer Millionen Gäste-Übernachtungen im Jahr ist Boltenhagen das touristische Zentrum an der Ostsee. Im Sommer wird es häufig auch von Gästen aus dem Großraum Hamburg besucht. „Ferienwohnungen, Hotels, Pensionen und die vielfältigen Freizeitangebote werden stark nachgefragt. Das bedeutet für die Zukunft neue infrastrukturelle Angebote zu schaffen, um Boltenhagen als Ausflugsziel und Urlaubsort weiterzuentwickeln“, erklärte Glawe.

Boltenhagen: Promenade wird auf Düne verlegt 

Durch die Dünenpromenade soll das Seeheilbad für Besucher und Anwohner noch attraktiver werden, davon ist Glaw überzeugt. Und dank barrierefreier Zugänge soll es auch älteren Menschen mit Rollatoren, Familien mit Kinderwagen und Personen mit Handicap ermöglicht werden, den Blick auf die Ostsee zu genießen.

Eine Visualisierung des Buavorhabens zeigt, wie Häuser der DLRG und Strandkorbvermieter die neue Promenade zieren könnten.

Eine Visualisierung des Buavorhabens zeigt, wie Häuser der DLRG und Strandkorbvermieter die neue Promenade zieren könnten.

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b&o Ingenieure

Parallel zur alten Promenade soll auf einer Länge von 2200 Metern direkt über der Hochwasserschutzdüne ein Fußweg errichtet werden. Auf gesonderten Plattformen sollen entlang der neuen Promenade Strandhäuser für Strandkorbvermieter und die DLRG errichtet werden. Außerdem wird der Ostsee-Radweg, der bislang über die Durchfahrtsstraße lief, auf die bestehende Promenade verlegt. (dpa/mv/mp)

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