Eine Euro-Geldmünze sowie ein Spielzeughaus stehen auf einem Abgabenbescheid für die Entrichtung der Grundsteuer.
  • Die Landeshauptstadt Schwerin kann nach einem Cyberangriff keine Grundsteuer einziehen.
  • Foto: dpa

Wegen Cyberangriff: Landeshauptstadt kann keine Steuern einziehen

Nach dem Cyberangriff auf den kommunalen IT-Dienstleister kann die Landeshauptstadt Schwerin weiterhin keine Grundsteuer einziehen. Darüber hinaus sind weitere Steuern betroffen und werden nicht zum ursprünglichen Stichtag eingezogen.

„Der Einzug fälliger Beträge mittels Lastschrift ist der Stadtkasse aktuell noch nicht möglich. Deshalb werden insbesondere die Lastschriften zu der am 15. November 2021 fälligen Grundsteuer, zur Gewerbe-, Hunde- und Vergnügungssteuer oder zu Gebühren der Stadtverwaltung nicht zu diesem Termin erfolgen“, meldete die Stadtverwaltung am Mittwoch. Die Stadtkasse werde die fälligen Beträge zu einem späteren Zeitpunkt einziehen und dies so bald wie möglich mitteilen.

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Bei dem Cyberangriff im Oktober waren Server der Schweriner IT- und Servicegesellschaft (SIS) und des Kommunalservice Mecklenburg (KSM) durch eine Software teilweise verschlüsselt worden, daraufhin wurden alle Systeme zur Sicherheit heruntergefahren. Dies legte den Großteil der Bürgerservices in der Landeshauptstadt und dem angrenzenden Landkreis Ludwigslust-Parchim lahm. (mp/dpa)

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