• Die Ostsee-Insel Rügen wurde besonders hart von dem Unwetter getroffen.
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Schwere Unwetter auf beliebter Ostsee-Insel

Ein Unwetter in Mecklenburg-Vorpommern hat vor allem die Insel Rügen heftig erwischt. Die Feuerwehr spricht von rund 250 Einsätzen. Vor allem Keller und Tiefgaragen mussten leergepumpt werden. Aber auch die Bundesstraße 96 wurde beschädigt.

Auf Rügen hat ein Unwetter mit starken Regenfällen Schäden an Straßen und Hängen verursacht. Zahlreiche Wanderwege, Straßen und Parkplätze sind im Amtsbereich Mönchgut-Granitz gesperrt. Die Feuerwehr hatte in der Nacht zum Samstag mehr als 250 wetterbedingte Einsätze im Landkreis Vorpommern-Rügen, wie ein Feuerwehrsprecher am Samstagnachmittag sagte. Die Einsatzkräfte hätten vor allem Keller und Tiefgaragen von Wasser befreit. Verletzt worden sei niemand. Auf dem Festland hat es der Polizei zufolge zudem weitere rund 20 bis 30 wetterbedingte Einsätze gegeben.

Meck-Pomm: Schweres Unwetter traf besonders Rügen hart

Zudem sei die Bundesstraße 96 wegen einer Unterspülung bei Samtens in Richtung Insel gesperrt. Die Fahrbahn drohe abzurutschen, sagte ein Polizeisprecher dazu. In Richtung Stralsund ist die Straße befahrbar, in die Gegenrichtung wird der Verkehr umgeleitet.

Nach einem Unwetter auf der Ostsee-Insel Rügen ist die B96 bei Samtens halbseitig gesperrt.

Am Samstag hatte die Feuerwehr Rügen/Stralsund in einer amtlichen Gefahrenmitteilung vor herunterfallenden Ästen und Überschwemmungsgefahr im Amtsbereich Mönchgut-Granitz auf Rügen gewarnt. Das Gebiet sei von den Folgen des Unwetters besonders betroffen gewesen. „Das ist wirklich der Hotspot“, sagte auch der Polizeisprecher. Außerdem mahnte die Feuerwehr zur Vorsicht an Hängen und an Steilküsten – hier sei es zu Erdrutschen gekommen.

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Am Samstagmorgen beruhigte sich die Lage langsam, wie der Feuerwehrsprecher sagte. Die Einsatzleitung der Feuerwehr und die Amtsverwaltung habe entschieden, dass die Gefahrenmitteilung leicht angepasst und vor allem für die kaputten Straßen und die rutschenden Hänge bis Montag weiter gelten soll. (mp/dpa)

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