Auf einer Computertastatur liegen Kreditkarten, während eine Frau auf der Tastatur tippt.
  • Betrüger nutzen die Anonymität im Internet aus.
  • Foto: dpa

50.000 Euro weg! Rentner fällt auf falsche Anlage-Berater rein

Online-Betrüger haben einen Rentner aus Pasewalk (Vorpommern-Greifswald) um mehr als 50.000 Euro gebracht. Der 69-Jährige hatte mehrere Wochen lang Geld an Unbekannte mit Hoffnung auf größeren Anlage-Gewinn überwiesen, wie eine Polizeisprecherin am Mittwoch in Neubrandenburg sagte.

Das Geld sollte wie besprochen in Bitcoin-Währung gewandelt und angelegt werden. Am Ende habe der Mann aber festgestellt, dass das Geld weg ist und auch keine Bitcoins vorhanden waren. Als die angeblichen Geschäftspartner nicht erreichbar waren, habe der Mann am Dienstag Anzeige erstattet.

Der Ausweis des Brokers: Gefälscht!

Die Polizei wies darauf hin, dass seriöse Anleger auch für ihre Kunden erreichbar sind und nicht nur umgekehrt. Zudem habe der vermeintliche Broker vorgetäuscht, seriös zu sein, in dem er einen Ausweis an den Geschädigten übermittelte. Dieser sei wahrscheinlich gefälscht gewesen.

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In Greifswald verlor eine 80-Jährige zudem rund 1000 Euro an einen Betrüger, der vorgab, deren Büchersammlung verkaufen zu wollen. Dazu war erst ein vermeintlicher Kundenbetreuer bei der Rentnerin, um die Sammlung zu prüfen. Das Geld sollte angeblich für eine Wertermittlung zu der Sammlung sein. (dpa/mp)

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