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Lokführer reagiert geistesgegenwärtig: Rostock entgeht nur knapp einem S-Bahn-Unglück

Rostock –

Beinahe-Unglück in Rostock! Am Sonntagmittag wäre es um ein Haar zu einem S-Bahn-Unfall gekommen, dessen Ausmaß nur schwer abzuschätzen gewesen wäre. Nur der Aufmerksamkeit des Zugführers ist es zu verdanken, dass ein Unfall vermieden werden konnte. Unbekannte hatten unter anderem einen großen Stein auf das Gleis gelegt. Vermutlich waren es Kinder, die bereits in der Nacht zuvor randaliert hatten.

Drei Teenager sollen in Rostock für mehrere Einsätze von Bundes- und Landespolizei gesorgt, eine Notbremsung bei der S-Bahn und Schäden von mehr als 10.000 Euro verursacht haben.

Rostock: Jugendliche legen Gegenstände auf S-Bahn-Gleis

Wie mehrere Polizeisprecher am Sonntag erläuterten, wurden die zwei 13-jährigen Jungen und eine 19-Jährige am Sonntagmittag als Tatverdächtige gefasst, nachdem eine mit rund 100 Reisenden besetzte S-Bahn in Warnemünde wegen mehrerer Hindernisse im Gleis notbremsen musste. Auf den Gleisen hätten schwere Steine, Äste und ein Blechkasten gelegen, so dass der Stopp eine Entgleisung gerade so verhinderte. Zunächst war das Alter des Mädchens noch mit 20 angegeben worden.

Beinahe-Unglück in Rostock: Zwei 13-Jährige und eine 19-Jährige unter Verdacht

Im Zuge der Ermittlungen habe sich herausgestellt, dass die Verdächtigen auch für den Brand einer Laube im Nordwesten Rostocks, zerstochene Autoreifen, etliche aufgebrochene Briefkästen und Steinwürfe auf eine fahrende S-Bahn verantwortlich sein sollen. Das Gartenhaus war in der Nacht in der Nähe der S-Bahn in einer Kleingartenanlage abgebrannt, wo weitere aufgebrochene Lauben entdeckt wurden.

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In angrenzenden Straßen in Stadtteil Groß Klein seien die Reifen von 15 Autos zerstochen sowie Briefkästen aufgebrochen und Briefe gestohlen worden. Nach den Steinwürfen auf Zügen und die Notbremsung der S-Bahn war das Trio gefasst worden. Im Gegensatz zu der 19-Jährigen mutmaßlichen Mittäterin seien die 13-Jährigen noch nicht strafmündig. Diese seien von den Eltern abgeholt worden. (dpa)

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