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Kulturelles Erbe oder Quatsch? : Meck-Pomm soll plattdeutsche Ortsschilder bekommen

Schwerin –

Wismer, Ueckermünn, Niegenbramborg – das könnte bald neben den Ortsschildern der Mecklenburg-Vorpommerschen Städte Wismar, Ueckermünde und Neubrandenburg stehen. Einen solchen Antrag haben die Fraktionen von SPD und CDU gemeinsam gestellt. Ähnliche Schilder gibt es bereits in Schleswig-Holstein und Niedersachsen.

Die Begründung zu dem Vorstoß von SPD und CDU: Die Förderung des Niederdeutschen stehe in der Landesverfassung. Wie der NDR berichtet, steht im Antrag allerdings „nur“, dass Landesregierung und kommunale sowie niederdeutsche Verbände den Vorschlag „prüfen“ mögen.

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Im Antrag heißt es im Wortlaut: „Die optische Präsenz niederdeutscher Ortsnamen am Ortseingang ist eine Möglichkeit der Sprachförderung.“

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Unter anderem im Landkreis Stade gibt es schon „zweisprachige“ Ortsschilder mit plattdeutschen Namen.

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Ob es eigene Schilder geben soll, oder der plattdeutsche Name, wie bereits in Gemeinden in Schleswig-Holstein und Niedersachsen praktiziert, unter dem normalen Ortsschild stehen darf, darüber ist zur Zeit noch nichts genaueres bekannt. (od)

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