Mit Kontrollen und Platzverweisen geht die Polizei im Norden gegen die Auto-Tuning-Szene vor (Symbolbild).
  • Mit Kontrollen und Platzverweisen geht die Polizei im Norden gegen die Auto-Tuning-Szene vor (Symbolbild).
  • Foto: picture alliance / Roland Weihrauch/dpa

Kontrollen, Dutzende Platzverweise : Auto-Tuner halten Polizei auf Trab

Oldenburg –

Heulende Motoren, lautes Hupen und stinkende Abgase – aufgemotzte Autos sind vielen Menschen im Norden ein Dorn im Auge. Die Polizei geht mit verstärkten Kontrollen und Platzverweisen gegen die Szene vor.

In Oldenburg ist die Polizei am Wochenende im Dauereinsatz gegen mehrere Treffen der Auto-Tuning-Szene gewesen. Wie die Polizei mitteilte, meldeten am Freitagabend mehrere Anrufer rund 40 teils hochmotorisierte Fahrzeuge im Bereich der Straßen Marschweg, Stau und Posthalterweg. 

Kontrollen im Norden: Autotuner halten Polizei auf Trab

Sie berichteten demnach von aufheulenden Motoren und grundlosem Hupen. Die Polizei kontrollierte nach eigenen Angaben 21 Fahrzeuge und sprach den Fahrern aus der Stadt Oldenburg und der Region Platzverweise aus.

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Am Samstagabend wurden nach Polizeiangaben erneut rund 20 Fahrzeuge auf dem Parkplatz Posthalterweg gemeldet und des Platzes verwiesen. Am frühen Sonntagmorgen wurde der Polizei aus Wardenburg mitgeteilt, dass sich rund 30 bis 40 Fahrzeuge auf dem dortigen Parkplatz eines Supermarkts befinden würden. Bei einer anschließenden Kontrolle erteilte die Polizei wieder Platzverweise.

Hamburg: Drei Fahrzeuge am Wochenende sichergestellt

Gegen 3.20 Uhr wurden wieder 23 Fahrzeuge im Posthalterweg festgestellt. Auch hier wurden Kontrollen durchgeführt und Platzverweise ausgesprochen. Zwei Fahrzeugführer erhielten Anzeigen, da sie dem vorherigen Platzverweis nicht nachgekommen waren. Insgesamt wurden in der Nacht zum Sonntag laut Polizei 66 Fahrzeuge kontrolliert.

In Hamburg wurden am vergangenen Freitag und Samstag drei Fahrzeuge von der Kontrollgruppe „Autoposer“ sichergestellt. (dpa/hb)

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