• Foto: picture alliance/dpa

Kontrolle an Finnland-Fähre: Travemünde: Audi Q5-Beifahrer müssen Kumpel raushauen

Travemünde –

Bei einer stichprobenartigen Kontrolle an der Autofähre „Finnlady“ in Travemünde (Schleswig-Holstein) hat die Bundespolizei einen Volltreffer gelandet: Der Fahrer eines finnischen Audi Q5 musste seine Beifahrer um Geld anhauen, bevor er weiterfahren durfte…

Die Beamten kontrollierten die drei Insassen im Fahrzeug. Alle drei wiesen sich mit ihren finnischen Ausweisen aus. Beim Beifahrer und dem Insassen auf der Rückbank gab es keinerlei Probleme. Der Fahrer des Wagens kam jedoch nicht so einfach davon. 

Travemünde: Mann wurde von Staatsanwaltschaft gesucht

Bei der Überprüfung der Personalien des Fahrers bemerkten die Beamten, dass der Mann von der Staatsanwaltschaft Hamburg zur Fahndung ausgeschrieben war. Schon 2018 verurteilte ihn das Amtsgericht Hamburg wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung zu einer Geldstrafe von 80 Tagessätzen zu je 15 Euro oder alternativ zu 80 Tagen Gefängnis.

Bei Kontrolle in Travemünde: Hohe Geldstrafe für finnischen Fahrer

Dieses Urteil hatte der Mann offenbar bis heute erfolgreich verdrängt. Doch nun konnte er sich nicht mehr rauswinden. Um der Haftstrafe zu entgehen, zahlte er vor Ort die Strafe von 1200 Euro plus 78,50 Euro Gerichtskosten. Dann durfte das Trio weiterfahren, Richtung Paris.

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Der Gesuchte war sicher froh, dass noch zwei Personen mit im Auto waren: Alle legten zusammen, um den Betrag aufzubringen. (maw) 

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