Nach tragischem Tod im Zeltlager: Trauer um 25-jährige Betreuerin
Nach dem tragischen Tod einer 25-jährigen Frau in einem Zeltlager am Behler See bei Plön trauert die schleswig-holsteinische Hauptstadt um die engagierte Betreuerin eines Kieler Vereins.
„Dieses tragische Ereignis lässt uns alle fassungslos zurück. Es ist erschütternd, wenn das Leben eines jungen und so engagierten Menschen so plötzlich und sinnlos endet“, sagte Bürgermeisterin Renate Treutel (Grüne). Die Betreuerin habe sich über viele Jahre mit Herzblut für Kinder und Jugendliche eingesetzt.
Kiel trauert um verstorbene 25-jährige Betreuerin
Die 25-Jährige war in der Nacht zum Dienstag von einem Baum erschlagen worden, der auf ihr Zelt stürzte. Die Frau starb noch am Unglücksort. Eine weitere Person erlitt bei dem Vorfall nach Polizeiangaben leichte Verletzungen. Polizei und die Staatsanwaltschaft haben ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet. Ein Gutachter soll klären, warum der Baum umstürzte. Der Experte war bereits am Dienstag vor Ort.
Das Zeltlager in Schleswig-Holstein beherbergte nach Polizeiangaben 60 bis 80 Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren. Der Turnverein, der das Zeltlager ausrichtete, teilte auf der Website mit: Die Betreuerin sei viele Jahre wertvoller Teil der „Vereinsfamilie“ gewesen. Sie habe als Ehrenamtliche die Ferienfreizeiten und die Zeltlageraktivitäten geprägt. (dpa/mp)
Anmerkungen oder Fehler gefunden? Schreiben Sie uns gern.