• Im Zusammenhang mit den tödlichen Schüssen von Dänischenhagen und Kiel haben Polizeitaucher in Eckernförde Waffenteile im Hafenbecken gefunden.
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Nach Dreifach-Mord: Taucher bergen weitere Waffenteile aus Nord-Ostsee-Kanal

Dänischenhagen/Kiel –

Zwei Tage nach dem Dreifach-Mord in Dänischenhagen und Kiel hatten Polizei-Taucher Waffenteile im Hafenbecken von Eckernförde gefunden. Ob sie einen Zusammenhang mit den Taten des geständigen Zahnarztes Hartmut F. haben, ist unklar. Die Staatsanwaltschaft glaubt nicht, dass er seine Spuren verwischen wollte. Am Mittwoch wird trotzdem wieder großflächig getaucht.

Und zwar im Nord-Ostsee-Kanal. Ein Bekannter des Verdächtigen hatte angegeben, für Hartmut F. Waffenteile in Eckernförde, in der Kieler Förde und in Höhe der alten Levensauer Hochbrücke am Kanal versenkt zu haben, wie Oberstaatsanwalt Michael Bimler mitteilte.

Dreifach-Mord im Norden: Waffenteile aus Nord-Ostsee-Kanal geborgen

Tatsächlich bargen Taucher zwei weitere Waffenteile. Eine Polizeisprecherin: „Bei einem Teil sind wir sicher, dass es zu der Waffe gehört, die wir gesucht haben.“ Bei einem weiteren gefundenen Teil sei dies noch nicht sicher. Der Schiffsverkehr war während der Suche vorübergehend eingestellt.

Um was für Waffenteile es sich handelt, die am vergangenen Freitag gefunden worden waren, dazu machte Bimler keine näheren Angaben.

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Unklar ist zudem auch immer noch, ob Dänischenhagen oder Kiel der erste Tatort war: F. hatte seine Ex-Frau, ihren neuen Freund und einen gemeinsamen Bekannten mit Schüssen getötet – noch wissen die Kripo-Ermittler nicht, in welcher Reihenfolge die Taten abliefen. (dg)

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