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Illegale Müll-Entsorgung: Dieser hochgiftige Stoff wird häufig gefunden

Immer wieder werden illegal Abfälle und Sperrmüll in der Natur entsorgt. Darunter befinden sich oft für Mensch und Umwelt hochgefährliche Stoffe, wie jetzt in mehreren Kreisen in Schleswig-Holstein festgestellt wurde.

Offenbar wollen die Müll-Schweine vor allem Kosten sparen und entsorgen sogar Asbest in der Umwelt. Der Stoff kann Lungenkrebs erzeugen. Daher ist die illegale Entsorgung je nach Verarbeitung des Asbestes sogar eine Straftat und kann mit hohen Geldstrafen geahndet werden. Oder sogar Haft. Im Kreis Herzogtum Lauenburg war bei jedem vierten Fall von illegaler Müll-Entsorgungen Asbest im Spiel.

Lauenburg: Sogar Asbest illegal in der Natur entsorgt

Der Kreis Rendsburg-Eckernförde zählte in jedem fünften Fall illegaler Müllablagerung umweltschädliche Substanzen wie Mineralwolle und asbesthaltige Produkte.

Im Kreis Plön ist im Durchschnitt jede zweite illegale Ablagerung umweltschädlich, wie der Kreis mitteilte. Insgesamt zählte Plön im ersten Halbjahr allerdings nur sieben Fälle von illegalem Müll. In den Vorjahren seien es insgesamt jeweils zwischen zehn und 20 gewesen.

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Eher selten seien umweltschädliche Stoffe jedoch in den illegal weggeworfenen Abfällen in Flensburg zu finden, teilte die Stadt mit. Dort hat sich die Zahl illegaler Müllablagerungen allerdings zwischen März und April insgesamt fast verdoppelt, von 76 Fällen im Vorjahreszeitraum auf 138 Fälle. Der größte Teil davon war Sperrmüll, wie es hieß. (dpa/mhö)

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