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Heikler Unfall: Lkw mit radioaktiver Ladung auf A2 gerammt – Großeinsatz

Lehrte –

Am Donnerstagnachmittag ist es auf der A2 zwischen den Anschlussstellen Lehrte und Lehrte Ost in Fahrtrichtung Berlin zu einem Verkehrsunfall zwischen drei Lkw gekommen, darunter einem Sattelzug mit radioaktivem Material an Bord.

Nach bisherigen Erkenntnissen musste ein 40-jähriger Fahrer eines Sattelzuges gegen 14.55 Uhr verkehrsbedingt bei zähflüssigem Verkehr bremsen. Ein 50-Jähriger, der ebenfalls mit seinem Lkw hinter ihm fuhr, kam rechtzeitig zum Stehen. Ein 23 Jahre alter Fahrer eines Sattelzuges bemerkte den Stau zu spät und konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen. Infolgedessen fuhr er mit seinem Fahrzeug auf den Sattelzug des 50-Jährigen und schob diesen auf den Vordermann.

A2: Lkw mit radioaktiver Ladung in Unfall verwickelt

Da der zweite Lkw eine Ladung mit hundert Fässern schwach radioaktiver Restabfälle (Verbrauchsmaterial aus der Medizin und Forschung) hatte, mussten die Freiwillige Feuerwehr Lehrte und der Strahlenschutz der Berufsfeuerwehr Hannover zur Prüfung der Strahlenwerte hinzugezogen werden. Für die Dauer der Messung musste die A2 in Richtung Berlin voll gesperrt werden. Der Verkehr wurde über die A7 umgeleitet. Gegen 18:20 Uhr gab es eine Entwarnung: Die Strahlenmessung zeigte keine erhöhten Werte. Die Begutachtung der Ladung war ebenfalls ohne besondere Feststellungen.

Der 40- sowie der 23-jährige Fahrer wurden beim Unfall leicht verletzt. Der eingesetzte Rettungsdienst brachte sie in umliegende Krankenhäuser.

Der Gesamtschaden wird von der Polizei auf circa 140.000 Euro geschätzt.

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