Warnschild vor leeren Bahngleisen
  • Bereits im Februar schubste der mutmaßliche Täter den jungen Mann auf die Bahngleise in der Nähe von Hannover.
  • Foto: (c) dpa

Mann schubst 34-Jährigen vor Zug

Ein 34-Jähriger ist im Februar am Bahnhof in Neustadt am Rübenberge (Region Hannover) auf die Bahngleise geschubst worden. Der mutmaßliche Täter musste sich am Dienstag am Landgericht Hannover wegen versuchten Totschlags und Körperverletzung verantworten.

Der 35-Jährige soll sein Opfer auch daran gehindert haben, aus dem Gleisbett herauszuklettern. Nur wenige Sekunden vor Einfahren eines Zuges gelang es dem jüngeren Mann mit Hilfe von Zeugen, aus dem Gleisbett zu klettern.

Schuldunfähigkeit aufgrund psychiatrischer Erkrankung

Der Beschuldigte soll wegen einer psychiatrischen Erkrankung im Zustand der Schuldunfähigkeit gehandelt haben, wie das Landgericht mitteilte.

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Im Falle eines Urteils käme demnach die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus in Betracht. Fünf Fortsetzungstermine sind für den Prozess geplant. (mp/dpa)

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