Am Sonntag machte sich die „Cap San Diego“ auf den Weg nach Bremerhaven.
  • Am Sonntag machte sich die „Cap San Diego“ auf den Weg nach Bremerhaven.
  • Foto: Patrick Sun

Hamburger Museumsschiff: „Cap San Diego“ zum Schiffs-TÜV in Bremerhaven

Bremerhaven –

Neues Deck, ein frischer Anstrich und Tank-Reinigung: Das fast 60 Jahre alte Hamburger Museumsschiff „Cap San Diego“ durchläuft in Bremerhaven den Schiffs-TÜV – bei Schiffen heißt das Klassifizierung.

Der Aufenthalt auf der Werft Bredo Dry Docks werde bis zum 8. April dauern und etwa 1,4 Millionen Euro kosten, sagte Ann-Kathrin Cornelius, Geschäftsführerin der Cap San Diego Betriebsgesellschaft, am Mittwoch. „Hauptziel ist die Erneuerung der Klasse.“ Aber auch der weiß-rote Anstrich des Hamburger Wahrzeichens wird erneuert – als einer von etwa 200 Arbeitsaufträgen an die Werft und eine Crew von Freiwilligen.

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„Der Fokus liegt bei diesem Werftaufenthalt auf den Tanks“, sagte Cornelius. Sie müssen gereinigt und wieder rostfest gemacht werden. Auch das vollständige Ladegeschirr des ehemaligen Stückgutfrachters wird gewartet, die Halterungen der Rettungsboote werden erneuert. Mit Hilfe der Ehrenamtlichen werde auch ein Teil des Holzdecks erneuert.

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Die „Cap San Diego“ wurde 1962 in Dienst gestellt und fuhr für die Reederei Hamburg Süd nach Südamerika. Seit 2003 dient sie als Museum und Hotel, ist aber noch seetüchtig und fährt mehrmals jährlich mit bis zu 500 Passagieren auf Nord- oder Ostsee hinaus.

Wegen der Corona-Pandemie kann das Schiff derzeit nicht besichtigt werden. Am 9. April werde die „Cap San Diego“ an ihren Liegeplatz an der Überseebrücke im Hamburger Hafen zurückkehren, sagte Cornelius. (dpa/mp)

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