Strand
  • Auch an Deutschlands Stränden gelten bestimmte Regeln. (Symbolbild)
  • Foto: picture alliance/dpa | Clara Margais

Hätten Sie’s gewusst? Diese Regeln gelten an Deutschlands Stränden

Am Strand eine Burg bauen oder Möwen füttern gehört für viele Urlauber zu einem Aufenthalt am Meer dazu. Neben erfahrenen Küstenurlaubern zieht es nun auch verstärkt „Neulinge“ an den Strand. Da gibt es einiges zu beachten.

Manches versteht sich eigentlich von selbst: Dass man sein sandiges Handtuch nicht ausgerechnet über Frischeingecremten nebenan ausschüttelt etwa. Oder Fußball zwischen den Strandkörben spielt. Touristiker in allen drei Bundesländern bitten daher darum, sich über geltende Regeln zu informieren, die so nur an der Küste zu beachten sind. Erfahrene Strandgäste kennen die Regeln meist, sagte eine Sprecherin von Föhr Tourismus. Neulinge werden hier und andernorts durch Schilder darauf hingewiesen, was erlaubt ist und was nicht. So ist das nicht nur bei Kindern beliebte Sandburgenbauen aus Küstenschutzgründen nicht überall gern gesehen und bestimmten Regeln unterworfen.

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Auf der ostfriesischen Insel Borkum ist das Bauen im Sand generell erlaubt – je nach Strandbreite gibt es dafür aber mal mehr, mal weniger Platz. Daher gelte es Rücksicht auf andere Gäste zu nehmen. Strenger geht es auf den nordfriesischen Inseln und auch auf Rügen zu. Auf der nordfriesischen Insel Föhr weisen Schilder darauf hin, dass Löcher nicht tiefer als 50 Zentimeter sein dürfen. Auch auf Sylt wird das Burgenbauen nicht gerne gesehen, dabei geht es aber nicht um Kleckerburgen am Spülsaum, sondern um größere Bauwerke. Und in Göhren auf Rügen sind Maximalmaße für Strandburgen vorgegeben. Löcher und Tunnel graben ist hier verboten.

Eine Sache bleibt weiterhin ein No-Go

Wer sich nach dem Bauen der besagten Burg eine Zigarette anzünden, Drachen steigen lassen oder zur Abkühlung nackt in die Fluten springen will, sollte sich ebenfalls informieren, ob dies am jeweiligen Strandabschnitt erlaubt ist. In Wyk auf Föhr beispielsweise ist das Rauchen am Strand bis auf wenige Abschnitte mittlerweile verboten. Und ähnlich wie beim Ausschütteln des Handtuchs gilt, wenn das Rauchen erlaubt ist: Rücksicht nehmen und den Rauch nicht zum Nachbarstrandkorb blasen. Und später den Zigarettenstummel nicht achtlos wegwerfen. Strandkorbvermieter und Tourismuszentralen geben vielerorts kleine Strandascher zum Mitnehmen aus.

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Und noch eins hat sich trotz Corona nicht verändert: Möwen füttern ist ein No-Go, egal ob auf Borkum, Norderney, Sylt, Helgoland oder in Warnemünde. Möwen sollten nicht gefüttert werden, sagt Dennis Möller vom Nordseeheilbad Borkum. „Sie belästigen sonst immer wieder Urlauber beim Essen.“ Denn dass es einfacher ist, einem Menschen ein Fischbrötchen aus der Hand zu reißen, als anderes Futter zu suchen, haben die Vögel auch im Lockdown nicht verlernt. (dpa/jw)

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