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Frau überfallen: Opfer beißt Täter Fingerkuppe ab – Verdächtiger ist HIV-positiv

Ellerbek –

Dramatische Wende im Vergewaltigungs-Fall aus Ellerbek (Kreis Pinneberg): Im November vergangenen Jahres versuchte ein Mann, eine 23-jährige Frau zu vergewaltigen. Um sich zu wehren, biss sie dem Triebtäter die Fingerkuppe ab. Nun haben Untersuchungen ergeben: der Verdächtige ist HIV-positiv!

Der Angriff hatte sich in der Nacht des 3. November 2019 in Ellerbek ereignet, als die junge Frau an der Haltestelle Schnelsen aus der Bahnlinie A1 ausgestiegen war. Dort warf ein Mann die 23-Jährige zu Boden und versuchte, sie zu vergewaltigen. Das Opfer wehrte sich und biss dem Täter in die Hand. Damit gelang der jungen Frau die Flucht.

Ellerbek: Frau überfallen – Verdächtiger ist HIV-positiv

Nach einem Zeugenhinweis konnte die Kriminalpolizei einen Verdächtigen mit einem verletzten Finger festnehmen. Kurze Zeit später war das Ergebnis des DNA-Tests da – die Werte stimmten überein, die abgebissene Fingerkuppe hatte den Täter entlarvt

Bei den weiteren Ermittlungen kam nun heraus, dass der mutmaßliche Täter HIV-infiziert ist. Zunächst hatte die „Bild“ berichtet. Ob sich das Opfer durch den Biss in die Hand ebenfalls infiziert hat, ist noch unklar.

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Voraussichtlich Anfang Mai soll der Angreifer wegen sexueller Nötigung, versuchter gefährlicher Körperverletzung, Widerstand und Beleidigung vor Gericht stehen. Ihm drohen bis zu fünf Jahre Haft. (mhö)

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