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Fliegerbombe entschärft: Fast 3000 Kieler mussten evakuiert werden

Kiel –

Heute Mittag haben Experten des Kampfmittelräumdienstes in der Nähe des Kieler Holstein-Stadions eine Fliegerbombe entschärft. Die 500-Pfund-Bombe ist ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg, der bei Sondierungsarbeiten gefunden wurde. Die Entschärfungsarbeiten verliefen problemlos.

Für die Arbeiten mussten rund 2600 Kieler ihre Wohnungen oder Arbeitsplätze verlassen. Auch einige Patienten des Lubins Clinicums mussten innerhalb des Krankenhauses in andere Zimmer verlegt werden. Die Stadt Kiel hatte eine Karte des Evakuierungsgebiets auf ihrer Seite veröffentlicht.

Anwohner mussten ihre Wohnungen für mehrere Stunden verlassen

Während der Arbeiten des Kampfmittelräumdienstes wurden auch die nahegelegenen Bundesstraßen 76 und 503 gesperrt. Der Verkehr wurde in der Zeit umgeleitet. Laut Polizei lief deswegen der Verkehr zur Mittagszeit weiträumig um das Sperrgebiet nur zäh. Die betroffenen Anwohner konnten während der Sperrung die Tallinnhalle der Friedrich-Junge-Gemeinschaftsschule im Elendsredder als Ersatzunterkunft nutzen.

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Ab 11 Uhr hatte die Polizei den Bereich rund um die Fundstelle der Bombe gesperrt. Die Entschärfungsarbeiten sollten mehrere Stunden in Anspruch nehmen, doch die Arbeit der Kampfmittelräumer verlief problemlos. Den Anwohnern wurde zuvor noch geraten, notwendige Dinge wie Verpflegung und Medikamente für die Dauer der Abwesenheit mitzunehmen. (dpa/lno/mp)

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