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  • Der ADAC rechnet am kommenden Wochenende mit Staus in Hamburg und im Norden. (Symbolbild)
  • Foto: dpa

Die Straßen werden voller: Hier drohen am Wochenende Blechlawinen

Schrittweise kehrt Deutschland in die alte Normalität zurück, Tourismus ist vielerorts wieder erlaubt. Das bedeutet allerdings auch eine höhere Staugefahr auf den Autobahnen. Am kommenden Wochenende rechnet der ADAC auch in Hamburg und im Norden mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen.

Vom 4. bis 6. Juni müssen sich Autofahrer laut ADAC und Auto Club Europa (ACE) auf mehr Betrieb auf den Autobahnen einstellen. Sie rechnen mit „spürbar mehr“ und „regem“ Urlaubsverkehr. Zum einen enden die Pfingstferien in Bayern und Baden-Württemberg. Zum anderen bietet der regionale Feiertag – Fronleichnam am Donnerstag, den 3. Juni – in einigen Bundesländern die Gelegenheit, sich den Freitag als Brückentag für ein verlängertes Wochenende frei zu nehmen.

In Hamburg und im Norden: Hier drohen am Wochenende Blechlawinen

Die Autobahnen rund um die Großstädte seien besonders anfällig für Staus. Hier gesellen sich zum überregionalen Urlaubsverkehr noch Ausflügler, die in die Naherholungsgebiete wollen. Auch die aktuell bundesweit mehr als 800 Baustellen auf den Autobahnen können vielerorts den Verkehrsfluss verzögern. Urlauber ziehe es vor allem in Richtung der Alpen, ins Mittelgebirge sowie zu den Küsten von Nord- und Ostsee.

Der übliche Pendlerverkehr am Freitag dürfte in den Bundesländern mit Feiertag bereits am Mittwochnachmittag zu spüren sein. Zu Fronleichnam verlagert sich der Verkehr laut ACE mehr auf die Seitenstraßen – die Naherholungsgebiete werden dann angesteuert. Ansonsten rechnet der Autoclub vor allem am Samstag mit Reiseverkehr. Eng werde es jedoch nur vor Baustellen und auf den Routen zu den Küsten und auf denen in Richtung der Alpen.

Staugefahr am Wochenende: Strecke zur Nord- und Ostsee wird voll

Ausflügler und Urlauber auf der Rückreise werden auch am Sonntag die Nebenstrecken füllen. Das macht sich laut ACE ab Mittag besonders auf den Routen in westlicher und nördlicher Richtung in Süddeutschland und auf den Strecken zurück von den Küsten bemerkbar. Der Autoclub rät weiterhin, sich für Reisen innerhalb Deutschlands über die unterschiedlichen Corona-Bestimmungen der jeweiligen Bundesländer und Kreise ausführlich zu informieren.

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Im Norden rechnen die Autoclubs rund um den Großraum Hamburg auf den Strecken von und zu den deutschen Küsten mit Staus und Verzögerungen. Betroffen seien auch die Routen auf der A1 zwischen Hamburg und Bremen in beide Richtungen sowie auf der A7 zwischen Hamburg und Flensburg in beide Richtungen. (dpa/mhö)

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