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So soll der Surf-Park in Stade aussehen.
  • So soll der Surf-Park in Stade aussehen.
  • Foto: The Surfdeck / Wavegarden 

Deutschlands erster „Wavegarden“: Stadt im Norden bekommt Mega Surf-Park

Stade –

Australien, Spanien, Stade – die Jungs von „The Surfdeck“ bringen bald die ganz großen Wellen in den Norden! 2023 soll der erste „Wavegarden“ Deutschlands eröffnen. Auf einer fünf Hektar großen Anlage werden künstliche Wellen erzeugt, die dem natürlichen Meer in nichts nachstehen. 20 Millionen Euro wird das Projekt kosten, das leidenschaftlichen Surfern, aber auch blutigen Anfängern, die großen und kleinen Wellen nach Deutschland bringen wird.

Auf die Idee gekommen sind die beiden Brüder Jan und Dirk Podbielski aus dem Alten Land. Sie sind selbst begnadete Surfer und wollen nicht länger weite Reisen antreten müssen, um „die perfekte Welle“ zu reiten. Denn jeder Hobby-Surfer aus Deutschland weiß, dass beliebte Surf-Spots oft nur mit dem Flieger zu erreichen sind.

Traumhafte Wellen wie auf Hawaii, Bali und Co.

Seit vier Jahren planen der Physiker und der Betriebswirt schon, das Projekt nach oder in die Nähe von Hamburg zu holen. Nun gab die Politik endlich grünes Licht. In Stade fanden sie den perfekten, fünf Hektar großen Standort. Bis zu 90 Surfer sollen in dem 20.000 Quadratmeter-Pool Platz finden und bis zu zwei Meter hohe Wellen reiten können.

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„The Surfdeck“ heißt das Projekt, das in Zusammenarbeit mit dem Surfanlagen-Unternehmen „Wavegarden“ realisiert werden soll. Die Firma aus Nord-Spanien hat schon einige Anlagen weltweit eröffnet. Unter anderem in England, Australien, Spanien und nun eben auch bald in der Nähe von Hamburg.

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Sie bringen die Wellen in den Norden: Dirk (41 mitte l. ) und Jan (42, mitte r.) Podbielski, mit ihren Partnern Christoph Zingelmann (36, links) und Florian Laudon (36, rechts). 

Foto:

The Surfdeck

Stades Surfpark: Nicht gerade billig!

Das Projekt ist mit 20 Millionen Euro offensichtlich kein Schnäppchen! Finanziert wird das Ganze von dem Projektentwickler Jan Podbielski. Er kommt aus dem Investment-Geschäft und berät sonst Investoren von großen Offshore-Windparks. 

Die natürliche Umgebung am Rande des Alten Lands bietet die perfekten Bedingungen zur Umsetzung des Millionen-Bauplans. Denn Nachhaltigkeit und Natur spielen eine wichtige Rolle in der Umsetzung des Projektes. Und durch die integrierte Surf-Schule soll jeder auf seine Kosten kommen. Egal ob Surfneuling, Profi, Kind, oder Erwachsener.

Video: So sieht ein Wavegarden in Betrieb aus

Bis zu 500 Besucher: Freizeitspaß für Groß und Klein

Die Eröffnung des Mega-Parks ist für April 2023 geplant. Auf dem Gelände sollen auch ein Surf-Shop, ein Restaurant und eine Bar entstehen. Weitere Sport- und Freizeitangebote ermöglichen es, dass sich bis zu 500 Besucher auf dem Gelände tummeln können. Zudem wird auch an Surfer mit weiter Anreise gedacht: Vor Ort soll es kleine Hütten zum Übernachten und Stellplätze für Wohnmobile geben. (aps)

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