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Corona: Masken und Schutzausrüstung aus China im Norden eingetroffen

Rostock –

In weiten Teilen Deutschlands sind Schutzmasken Mangelware, in den vergangenen Wochen waren sie kaum noch zu kaufen. Doch nun rollt der Nachschub aus China per Schiene und Schiff: Im Rostocker Seehafen ist die erste Großlieferung mit 7,4 Millionen Schutzmasken für Deutschland eingetroffen.

Gleichzeitig seien sechs weitere Container mit dringend benötigter Schutzausrüstung für Italien angeliefert worden, teilte die Deutsche Bahn am Montag mit.

Nur zwölf Tage Transportzeit von China nach Deutschland

Den Angaben zufolge waren die Container nur zwölf Tagen vom Terminal im chinesischen Xi’an bis nach Rostock unterwegs. Mit dem Zug ging es zunächst über 10.000 Bahnkilometer über Kasachstan und Russland nach Kaliningrad.

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Dort seien die Container auf ein Schiff verladen und nach Rostock transportiert worden. Nun würden sie per Schiene nach Duisburg beziehungsweise Verona (Italien) weiter verteilt. 

Mundschutz-Masken aus China: Weitere Lieferungen erwartet

Laut Mitteilung hilft die Deutsche Bahn darüber hinaus der Bundesregierung bei der Beschaffung von bis zu 50 Millionen Mundschutz-Masken der Klasse FFP2 aus China. Die Transporte mit den in deutschen Krankenhäusern, Arztpraxen und Pflegeheimen dringend benötigten Masken zum Schutz vor Corona-Viren sollen künftig ebenfalls auch per Zug nach Deutschland rollen.

Der Transport aus China per Schiene sei gegenüber der Luftfracht wesentlich kostengünstiger und klimafreundlicher. Allein der CO2-Ausstoß sei im Vergleich zehnmal geringer. (dpa)

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