Auf dem Gelände der Bereitschaftspolizei Bremen ist in der Nacht zum Sonntag ein Brandanschlag verübt worden. Drei Gruppenwagen und ein Bus der Polizei wurden völlig zerstört.
  • Auf dem Gelände der Bereitschaftspolizei Bremen ist in der Nacht zum Sonntag ein Brandanschlag verübt worden. Drei Gruppenwagen und ein Bus der Polizei wurden völlig zerstört.
  • Foto: (c) dpa

„Mörder“, „Schweine“: Brandanschlag auf Polizei – Gruppe bekennt sich

Jetzt melden sich die Täter zu Wort! Nach einem Brandanschlag auf eine Kaserne der Bremer Polizei ist nun ein Bekennerschreiben aufgetaucht. Die Kriminalpolizei prüft nun die Nachricht.

Nach dem Brandanschlag auf die Kaserne der Bremer Bereitschaftspolizei prüft die Kriminalpolizei ein Bekennerschreiben. Der Inhalt werde als authentisch bewertet, teilte die Polizei am Dienstag mit. Das Schreiben wurde den Angaben nach über einen verschlüsselten Account veröffentlicht.

Verfasser beschimpfen Polizisten in Bekennerschreiben

Die Verfasser bezeichneten Polizisten unter anderem als „Mörder“ und „Schweine“, die ein ausbeuterisches System schützten. Sie beklagten auch vermeintliche staatliche Repressionen und vertraten antikapitalistische Parolen.

Bei dem Brandanschlag in der Nacht auf Sonntag waren drei Minibusse und ein großer Bus der Polizei in Flammen aufgegangen. Verletzt wurde niemand. Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) sprach von einem „Anschlag auf unser aller Sicherheit“. In den vergangenen Monaten hat es immer wieder Brandanschläge auf Autos in Bremen gegeben, hinter denen die Polizei politische Motive vermutet. (dpa/lehe)

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