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Bei Hamburg: Gas in Geldautomaten geleitet – Polizei schießt auf Panzerknacker

Bad Bramstedt –

Bereits sieben Mal in diesem Jahr schlugen Automatensprenger im Raum Schleswig-Holstein zu. Und immer hatten sie Filialen der Commerzbank im Visier. In der Nacht zu Mittwoch nun ein neuer Fall: Diesmal gingen die Panzerknacker in Bad Bramstedt zu Werke. Die Polizei stoppte die Täter auf der Flucht mit Schüssen.

Wie die MOPO erfuhr, ereignete sich die Tat gegen 4 Uhr am Kirchenbleeck in Bad Bramstedt. Die Ganoven leiteten Gas in den Geldautomaten der Commerzbank-Filiale und brachten diesen dann mit einen Fernzünder zur Explosion. Die Wucht war so groß, dass der Vorraum der Bank verwüstet wurde. Geldscheine flogen umher.

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Mit diesem Fernzünder lösten die Ganoven die Sprengung aus.

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Die Täter schnappten sich die Geldkassette und flüchteten mit ihrem Wagen. Doch die Polizei veranlasste sofort eine großangelegte Fahndung, neben mehreren Ausfallstraßen wurde auch die A7 kontrolliert. Hier hatten die Beamten eine Sperre aufgebaut und ein Nagelbrett ausgelegt. Mit Erfolg, denn die Täter benutzten tatsächlich die Autobahn als Fluchtweg.

Polizei gibt Schüsse ab

Als die Insassen des Fluchtautos auf die Anhaltzeichen der Polizei nicht reagierten und schließlich sogar auf einen Beamten zurasten, gaben Polizisten Schüsse ab. Daraufhin stoppten die Täter und konnten festgenommen werden. Ersten Informationen zufolge soll es sich bei den Männern um Niederländer handeln.

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Möglicherweise hatten die Täter es gezielt auf die Automaten der Commerzbank abgesehen, weil diese als veraltet gelten.

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